Moderne Ausstattung für Industrie-Sektionaltore
Sicherheit, Effizienz und Komfort
Die richtige Ausstattung macht Industrie-Sektionaltore nicht nur funktionaler, sondern auch sicherer, energieeffizienter und langlebiger. Ob Sicherheitsfeatures wie Lichtschranken, Lösungen für Wärmedämmung, spezielle Verglasungen oder innovative Notbetätigungen – die umfangreiche Ausstattungspalette sorgt dafür, dass Tore individuell an die Anforderungen von Logistik, Industrie, Gewerbe und Handel angepasst werden können.
Mit optionalen Komponenten wie ThermoFrame zur verbesserten Wärmedämmung, verschiedenen Verglasungsvarianten für maximale Transparenz oder Sicherheitslösungen zur Einbruchhemmung lassen sich Tore perfekt auf den jeweiligen Einsatzbereich abstimmen. Auch Aspekte wie komfortables Arbeiten, Notöffnungen bei Stromausfall oder harmonisches Design spielen eine entscheidende Rolle.
So entstehen Torlösungen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch optisch zur Architektur beitragen. In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen die wichtigsten Ausstattungsmerkmale und Innovationen, mit denen Industrie-Sektionaltore zu echten Allroundern im täglichen Einsatz werden.
Die Konstruktion moderner Industrie-Sektionaltore ist auf maximale Belastbarkeit, lange Lebensdauer und einen zuverlässigen Betrieb ausgelegt. Bereits in der Grundausstattung kommen hochwertige Materialien wie doppelwandige Stahl-Lamellen oder Aluminium-Rahmenprofile zum Einsatz, die für Stabilität im täglichen Einsatz sorgen.
Ein wesentliches Merkmal ist die optimierte Zargenkonstruktion: Durch einen großen Laufschienenbogen und präzise angepasste Laufrollen wird die Tormechanik geschont. Das führt zu einem ruhigen Torlauf, geringerem Verschleiß und einer längeren Lebensdauer. Optional können die Tore mit 2-Komponenten-Laufrollen ausgestattet werden, die die Laufgeräusche um bis zu 5 dB(A) reduzieren – ein klarer Vorteil in sensiblen Bereichen wie Wohn- oder Mischgebieten.
Auch das Thema Korrosionsschutz wurde in der Konstruktion berücksichtigt. Der Kunststoff-Zargenfuß, optional in glasfaserverstärkter Ausführung, schützt dauerhaft vor Bodenfeuchtigkeit und Rost. Zusätzlich sorgt die Bodendichtung für einen optisch sauberen Abschluss und verhindert das Eindringen von Schmutz oder Nässe.
Die Bauweise ermöglicht zudem besonders breite Tore und eine Vielzahl von Oberflächenoptionen – von Stucco-Struktur bis Micrograin-Design. Damit verbinden die Tore technische Robustheit mit einer anspruchsvollen Architektur.
Doppellaufrollen an der obersten Lamelle
für eine besonders leise Torschließung: Einstellbare, kugelgelagerte Kunststoff-Laufrollen für einen präzisen Torlauf
Optionaler Kunststoff-Zargenfuß
verhindert bei Staunässe Rost an der Torzarge:
Doppelte Bodendichtung mit Doppelkammer zur Verbesserung des Boden- und Seitenabschlusses
Bei Industrie-Sektionaltoren steht die Sicherheit im täglichen Betrieb an oberster Stelle. Jede Toranlage wird nach den aktuellen europäischen Normen (EN 13241) geprüft und zertifiziert. So ist sichergestellt, dass die Tore sowohl den gesetzlichen Anforderungen entsprechen als auch den hohen Erwartungen an Arbeitssicherheit, Einbruchhemmung und Betriebssicherheit gerecht werden.
Bereits in der Grundausführung verfügen Industrie-Sektionaltore über eine umfangreiche Schutztechnik. Dazu gehören:
Für Bereiche mit besonders hohen Anforderungen, wie etwa Logistikzentren, Produktionshallen oder öffentliche Gebäude, stehen zusätzliche Sicherheitsausstattungen zur Verfügung:
Die geprüfte und zertifizierte Sicherheit bringt nicht nur Schutz für Personen und Waren, sondern auch wirtschaftliche Vorteile:
Gerade in beheizten Industriehallen, Lager- und Logistikzentren entstehen hohe Energiekosten durch häufiges Öffnen und Schließen von Toranlagen. Um diese Verluste zu minimieren, stehen für Industrie-Sektionaltore spezielle Energiesparausstattungen zur Verfügung, die Wärmedämmung und Luftdichtheit erheblich verbessern.
Ein zentrales Element ist das ThermoFrame-System, eine spezielle Kunststoffzarge, die eine thermische Trennung zwischen Torzarge und Mauerwerk herstellt. Dadurch werden Wärmebrücken vermieden und die Wärmedämmung des Tores deutlich verbessert.
Tests nach EN 12428 bestätigen, dass sich der U-Wert eines Tores um bis zu 21 % reduzieren lässt. Besonders in energieintensiven Bereichen wie der Lebensmittel- oder Kühl-Logistik bedeutet dies eine spürbare Senkung der Heiz- und Kühlkosten.
Neben der thermischen Trennung sorgen umlaufende Dichtungen an den Lamellen und an der Bodenschiene für eine verbesserte Luftdichtheit. Zugluft wird reduziert, Kältebrücken minimiert und das Raumklima bleibt stabil. Das ist nicht nur für die Energieeinsparung entscheidend, sondern auch für die Qualitätssicherung von temperatursensiblen Waren.
Die optionale Energiesparausstattung leistet nicht nur einen Beitrag zur Kostenreduktion, sondern auch zur Nachhaltigkeit. Weniger Energieverbrauch bedeutet automatisch einen geringeren CO₂-Ausstoß und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Klimaziele zu erreichen.
ThermoFrame 6
ThermoFrame 26
Erhöhte Luftdichtheit zur Reduzierung der Energieverluste
1) SPU 67 Thermo ohne Verglasung mit optionalem ThermoFrame bei einer Torfläche von 3000 × 3000 mm
2) SPU 67 Thermo, ohne Verglasung mit optionalem ThermoFrame und Set „Erhöhte Luftdichtigkeit“
Ein entscheidender Faktor bei Industrie-Sektionaltoren ist die Montagefreundlichkeit. Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass sich die Tore schnell, sicher und effizient installieren lassen – unabhängig von den baulichen Gegebenheiten. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch die Kosten für Montage und Service.
Dank mehr als 30 unterschiedlichen Beschlagsarten können die Tore individuell auf die jeweilige Einbausituation abgestimmt werden. Das bietet höchste Flexibilität, selbst bei schwierigen Bedingungen:
Neben der Montagefreundlichkeit spielt auch die spätere Wartung eine große Rolle. Viele Beschlagkomponenten sind so konstruiert, dass sie einfach eingestellt oder ausgetauscht werden können.
Industrie-Sektionaltore müssen sich perfekt in die baulichen Gegebenheiten eines Gebäudes einfügen – egal ob in einer modernen Logistikhalle, einem Produktionsbetrieb oder einem Gewerbebau. Dafür stehen zahlreiche Beschlagvarianten zur Verfügung, die eine optimale Anpassung an Deckenhöhen, Dachneigungen oder Traglasten ermöglichen.
Die gängigsten Lösungen sind:
Bei Gebäuden, in denen die Decke keine Traglast aufnehmen kann, bieten spezielle Konstruktionen die Lösung. In solchen Fällen werden die Laufschienen über Diagonalstreben direkt an der Zarge abgestützt. Das ermöglicht den Einbau auch dort, wo herkömmliche Systeme nicht einsetzbar wären.
Ein weiterer Vorteil der Beschlagsysteme liegt in ihrer Servicefreundlichkeit. Viele Varianten sind mit untenliegenden Federwellen ausgestattet, die die Wartung erheblich vereinfachen. Auch die Möglichkeit, Komponenten individuell einzustellen, erleichtert Justierungen und reduziert den Zeitaufwand im Servicefall.
Bei sehr großen Gebäudeöffnungen, wie sie in Logistikzentren, Industriehallen oder Umschlagplätzen benötigt werden, stoßen Standardlösungen schnell an ihre Grenzen. Hier kommt die verfahrbare Mittelstütze ins Spiel – eine innovative Lösung, die zwei Tore mit einer zentralen Stütze verbindet und so maximale Flexibilität ermöglicht.
Im Normalbetrieb fungiert die Mittelstütze als fester Bestandteil der Konstruktion und sorgt für Stabilität und Sicherheit. Bei Bedarf lässt sich diese Stütze jedoch zur Seite verfahren, sodass eine großflächige Durchfahrt entsteht. Auf diese Weise können auch Sondertransporte, übergroße Fahrzeuge oder großvolumige Güter problemlos bewegt werden – ohne dass zusätzliche Tore oder bauliche Veränderungen notwendig sind.
Die verfahrbare Mittelstütze verbindet die Stabilität einer klassischen Torlösung mit der Flexibilität einer Großtoranlage. Dadurch ergeben sich gleich mehrere Vorteile:
Besonders profitieren Branchen, die regelmäßig mit wechselnden Transportgrößen arbeiten, darunter:
Außenansicht
Durch Leichtlaufschiene hinter dem Sturz schnell und einfach seitlich zu verschieben
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