Baubehinderung bezeichnet Situationen, in denen der Baufortschritt eines Projekts durch verschiedene Faktoren gestört oder verzögert wird. Dies kann durch rechtliche, technische oder organisatorische Probleme geschehen. Beispiele für Baubehinderungen sind:
Genehmigungsprobleme: Verzögerungen bei der Erteilung von Baugenehmigungen oder anderen erforderlichen Genehmigungen.
Wetterbedingungen: Schlechtes Wetter, das Arbeiten im Freien unmöglich macht.
Materialmangel: Fehlende Baustoffe oder Lieferverzögerungen.
Unvorhergesehene Ereignisse: Entdeckung von Altlasten, archäologischen Funden oder anderen unerwarteten Hindernissen.
Streitigkeiten: Konflikte zwischen Bauherren, Auftragnehmern oder Nachbarn.
Baubehinderungen können rechtliche Konsequenzen haben, insbesondere wenn sie zu Verzögerungen im Bauzeitplan führen. In solchen Fällen können Ansprüche auf Schadensersatz oder Vertragsstrafen entstehen. Es ist wichtig, solche Situationen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

