Automatische Türantriebe bieten für die Benutzung von Drehflügeltüren einen besonderen Komfort. Beim Auslösen eines Impulses öffnen sie den Türflügel selbsttätig. Überall dort, wo Waren transportiert werden, oder in stark frequentierten Bereichen, z. B. Krankenhäusern, Altenheimen, Verwaltungen, Hotels, Restaurants oder Einkaufszentren, werden solche Antriebe eingesetzt. Auch im Bereich „Barrierefreies Bauen“ (DIN 18040 – länderspezifisch) gewinnen Türantriebe immer mehr an Bedeutung. Die Ansteuerung kann berührungslos mittels Sensoren oder z. B. durch Taster erfolgen. Weitere Möglichkeiten sind die Ansteuerungen über Drückerbetätigung oder die sogenannte „Push & Go“-Funktion, bei der die Tür manuell wenige Grad geöffnet wird und dann eine integrierte Drehwinkelabfrage den automatischen Öffnungsvorgang aktiviert. Die Normen DIN 18650 „Automatische Türsysteme“ und die DIN EN 16005 „Kraftbetätigte Türen“ stellen besonders die Sicherheit der Türnutzer in den Vordergrund. Der wichtigste Bestandteil dieser Normen ist die Umsetzung einer sogenannten Gefahrenanalyse. Dabei wird die erforderliche Sicherheitsausstattung der Türanlage vor Ort zwischen Betreiber und Antriebshersteller abgestimmt und protokolliert.

