Einfahrhilfen, Radblockierungen und Radkeile Rammschutz-Poller und -Bügel
Sicheres und präzises Andocken ist die Basis für einen reibungslosen Warenfluss. Andockunterstützungssysteme, Lichtsignale und Rammschutzlösungen erhöhen die Sicherheit an der Verladestelle und reduzieren Schäden an Fahrzeugen, Gebäuden und Ladebrücken.
Moderne Andockhilfen wie das DAP-System arbeiten mit Sensoren und Lichtsignalen, die den Fahrer zuverlässig zur Rampe führen. Die Signalampel zeigt mit Grün, Gelb und Rot die aktuelle Position an und ermöglicht so ein exaktes Heranfahren. Optional können Außenleuchten zusätzlich den Freigabestatus des Tors und den Abfahrbefehl anzeigen.
Lichtsignale und robuste Leuchten sorgen für klare Orientierung und eine bessere Sichtbarkeit an stark frequentierten Rampen – ein wichtiger Beitrag zur Arbeitssicherheit. Ergänzend schützen Rammschutz-Poller und -Bügel die Gebäudestruktur dauerhaft vor Anfahrschäden. Verzinkter Stahl mit Signalwirkung in Rapsgelb (RAL 1021) bietet dabei nicht nur Stabilität, sondern auch eine deutliche optische Warnfunktion.
Mit der richtigen Kombination aus Andockunterstützung, Signalisierung und Rammschutz lassen sich Effizienz und Sicherheit beim Be- und Entladen deutlich steigern – ideal für Logistikzentren mit hoher Umschlagfrequenz.
Die Andockunterstützung DAP sorgt für maximale Sicherheit und Effizienz beim Andocken von LKW an der Verladerampe. Der robuste Arm ist je nach Bedarf mit einer oder zwei Lichtschranken ausgestattet, die den Abstand des Fahrzeugs exakt erkennen.
Bei der Ausführung mit zwei Fotozellen wird der Fahrer über ein klares Ampelsystem geführt:
Grün: Anfahrt zur Rampe
Gelb: Annäherung an die Andockposition (500–1000 mm vor der Rampe, einstellbar)
Rot: Endposition erreicht (50–100 mm vor der Rampe)
Optional kann bei eingeschränkter Sicht eine zusätzliche Außenleuchte anzeigen, dass das Tor geöffnet werden darf. Nach dem Verladevorgang erhält der Fahrer ein grünes Signal, sobald das Tor wieder geschlossen ist und die Rampe sicher verlassen werden kann.
Der Schaltbereich des DAP-Systems ist flexibel einstellbar und ermöglicht eine individuelle Anpassung an die jeweilige Verladesituation. Der Arm ist in einer Länge von 500 mm erhältlich, auf Wunsch auch in 1000 mm, beispielsweise für den Einsatz mit Pufferkonsolen.
Vorteile der Andockunterstützung DAP
Mit der DAP-Andockunterstützung lassen sich Schäden an Fahrzeugen und Gebäuden vermeiden, Abläufe beschleunigen und die Sicherheit beim Be- und Entladen deutlich erhöhen.
In Kombination mit Ladebrückensteuerung 560 S / 560 T / 560 V ist keine zusätzliche Steuerung erforderlich. Andernfalls stehen 2 Steuerungen zur Auswahl:
Das DAP-System in Kombination mit Steuerung DAPC ermöglicht den Anschluss folgender Ausstattungen:
Die Kombination des DAP-Systems mit der Steuerung MWBC empfiehlt sich insbesondere für den Anschluss eines Radkeils oder eines Radblockiersystems. Nach dem Andocken muss der LKW erst gesichert sein, bevor das Tor geöffnet werden kann. Nach dem Verladevorgang bekommt der Fahrer erst ein gelbes Signal zum Entfernen des Radkeils oder Entriegeln der Radblockierung. Erst dann gibt es grünes Licht zum Verlassen der Verladestelle. LED-Leuchten auf der Steuerung geben jederzeit den Status an. Auf Wunsch ist auch der Anschluss einer Signalhupe zur akustischen Warnung bei Störungen möglich.
Mehr Arbeitssicherheit an der Verladestelle
Die Lippe einer Ladebrücke muss mindestens 100 mm auf der gesamten Breite der LKW-Ladefläche aufliegen. Ein angedocktes Fahrzeug darf darum seine Position während des gesamten Verladevorgangs nicht verlassen. Durch Fahr- und Bremsbewegungen von Flurförderzeugen kann sich der LKW jedoch unbeabsichtigt von seiner Andockposition entfernen. Angezogene Bremsen des LKW bieten keine zuverlässige Sicherheit gegen dieses sogenannte „Kriechen“.
Das Radblockiersystem MWB2 verhindert zuverlässig, dass ein LKW sich ungewollt wegbewegen kann. Mit einem Arbeitsbereich von 2825 mm ist das MWB2 für alle gängigen Fahrzeuge einsetzbar. Die Blockierhöhe ist so gewählt, dass Rad kästen und LKW-Verkleidungen beim Verriegeln nicht beschädigt werden können. Die Konstruktion ist besonders robust und langlebig. Ein Betonblock schützt vor Anfahrschäden und der Blockiermechanismus hält Auszugskräften bis 115 kN stand. Zudem ist die Montage des weitgehend vormontierten MWB2 einfach und erlaubt mit seiner Stellmöglichkeit einen Höhenausgleich bis 50 mm.
Nach dem Andocken führt der Fahrer das Radblockiersystem bis zum Reifen . Mit einer Drehung um 90 Grad wird der Blockierarm ausgeklappt und bis zum Arretieren gegen den Reifen gezogen. Nur bei direktem Reifenkontakt bestätigt die Kontrollleuchte auf dem Wagen dem Fahrer die kor rekte Verriegelung . So wird Scheinsicherheit vermieden. Die Kontrollleuchte der Steuerung informiert das Hallenpersonal: jetzt kann sicher verladen werden. Versehentliches Entriegeln während des Verladevorgangs wird elektronisch zuversichtlich verhindert. Nach dem Verladen signalisiert die Signalleuchte außen dem Fahrer, dass er das Fahrzeug entriegeln darf. Das gelingt auch bei starkem Druck auf den Blockierarm mühelos, z. B. bei voll beladenem LKW. Der Fahrweg ist nach dem Einklappen des Blockierarms wieder frei. Das Radblockiersystem muss nicht erst in eine bestimmte Endposition gefahren werden. Das ist zeitsparend bzw. verhindert Beschädigungen durch evtl. verfrühtes Wegfahren.
Die Steuerung ist kompatibel und kombinierbar mit Steuerungen für Tore und Ladebrücken. Außen ist eine 24 V Signalleuchte rot/gelb/grün (1-flammig) erforderlich. Auf Wunsch wird das MWB2 mit einer Signalleuchte auf einem Pfosten vorverkabelt geliefert. In der Steuerung integriert ist ein Piezosignalgeber für Warnsignal bei Störungen, eine Kontrollleuchte sowie ein Schlüsselschalter. Für einen erweiterten Funktionsumfang, z. B. die Kombination mit einem Andockunterstützungssystem, einer aufblasbaren Torabdichtung und Signalleuchten kann die Standardsteuerung an die Ladebrückensteuerungen 560 S / T / V angeschlossen werden. Alternativ ist der direkte Anschluss an die Steuerung MWBC möglich.
Der Typ WR ist mit einer 7 m langen Kette und einer Wandhalterung zur Aufbewahrung ausgestattet.
Der Typ WRH besitzt zur einfachen Handhabung zusätzlich einen Bedienbügel.
Wer sicher gehen will, dass der Radkeil auch richtig verwendet wird, ist mit der Ausführung mit Sensor WSPG gut beraten. Ein Sensor überwacht optisch den Kontakt zum Reifen und verhindert bei fehlendem Kontakt den Betrieb der Ladebrücke. Ein integrierter Lagesensor gewährleistet zusätzlich, dass der Radkeil nur dann das Signal „LKW-gesichert“ abgibt, wenn dessen Grundfläche auf dem Boden aufliegt. Die Elektronik ist gegen mechanische Beschädigungen gut geschützt untergebracht. Der Anschluss ist mit einer Zugentlastung versehen.
Gezielt und sicher andocken
Einfahrhilfen erleichtern Fahrern das präzise und sichere Andocken an die Verladestelle. Sie sorgen dafür, dass LKW exakt geführt werden und Schäden an Fahrzeug, Gebäude oder Ladebrücke vermieden werden.
Zur Auswahl stehen verschiedene Lösungen – von robusten Radführungen aus Stahl bis hin zur modernen, optischen Einfahrhilfe Lightguide. Während lange und hohe Radführungen die größtmögliche Führung bieten, können je nach Platzverhältnissen auch kompaktere Ausführungen die bessere Wahl sein.
Vorteile von Einfahrhilfen
Mit der richtigen Einfahrhilfe wird das Andocken schneller, sicherer und wirtschaftlicher – ein wichtiger Beitrag zur Effizienz und Sicherheit an jeder Verladestelle.
Radführung WSM
Die gerade Radführung WSM hat einen Durchmesser von ca. 115 mm bei einer Höhe von 220 mm.
WBM
Mehr Stabilität und eine längere Lebensdauer bietet die Ausführung WBM mit 170 mm Durchmesser, 320 mm Höhe und 3 Befestigungspunkten. Durch die Kurvenführung entsteht ein Einfahrttrichter. Sie ist in unterschiedlichen Längen lieferbar.
WBL
Wo eine geringe Bauhöhe ausschlaggebend ist, z. B. beim einfachen An- und Abfahren von Wechselpritschen, ist die Ausführung WBL ideal, ebenfalls gekrümmt, jedoch mit einem Durchmesser von ca. 115 mm und einer Höhe von nur 180 mm.
Schutz von Anlagen und Gebäudeteilen
Zusätzliche optische Kontrolle bietet die Kombination mit einem Signalisierungssystem. Die LED-Signalleuchten sind energiesparend, besonders langlebig und auch bei Sonneneinstrahlung gut erkennbar. Im Außenbereich angebracht ist für den Fahrer je nach System schnell sichtbar, ob er seine Andockposition erreicht hat oder ob der Ladevorgang beendet ist und er gefahrlos wegfahren kann. Signalleuchten lassen sich bedarfsgerecht mit der Torsteuerungen, der Ladebrückensteuerung 460 S/T sowie Andockunterstützungssystemen kombinieren.
Für eine flächige Absicherung von Toren, Maschinen Regalen und Gebäuden im Innen- und Außenbereich, zum Beispiel im Abstellbereich von Feuerschutz-Schiebetoren, empfehlen wir die hoch belastbare Rammschutz-Bügel. Durch den in Rapsgelb RAL 1021 lackierten, verzinkten Stahl bieten die Bügel einen sehr guten Anfahrschutz und eine optische Warnwirkung.
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