Ladebrücken
Die richtige Auswahl und Planung von Ladebrücken ist entscheidend für die Effizienz und Sicherheit in jedem Logistikunternehmen. Nur wenn Rampe und Fahrzeug optimal aufeinander abgestimmt sind, lassen sich Be- und Entladeprozesse reibungslos und ohne Zeitverluste durchführen. Bei der Planung spielt die Rampenhöhe eine zentrale Rolle: Sie sollte so gewählt werden, dass der Höhenunterschied zur Ladefläche des LKW möglichst gering ist. Zusätzlich gilt es, die vertikale Bewegung der Fahrzeuge zu berücksichtigen – etwa den Federweg beim Be- und Entladen oder die unterschiedlichen Abstellhöhen bei Wechselbrücken.
Mechanische Ladebrücken sind dabei eine robuste und kostengünstige Lösung für Betriebe mit gleichbleibenden Fahrzeughöhen und geringerem Umschlagvolumen. Sie arbeiten unabhängig von Energiequellen, sind wartungsarm und besonders langlebig.
Hydraulische Ladebrücken hingegen bieten maximale Flexibilität: Mit Klappkeil- oder Vorschublippe ausgestattet, gleichen sie auch größere Höhenunterschiede aus und passen sich an unterschiedliche Fahrzeugtypen an. Moderne Steuerungen und optionale Isolierung machen sie zur idealen Wahl für Standorte mit hoher Umschlagfrequenz und wechselnden Anforderungen.
Ob mechanisch oder hydraulisch – Ladebrücken sind ein zentraler Baustein moderner Verladetechnik. Mit der richtigen Lösung lassen sich Arbeitsabläufe optimieren, Kosten senken und die Sicherheit an der Rampe nachhaltig verbessern.
Mechanische Ladebrücken sind eine bewährte und wirtschaftliche Lösung, wenn nur geringe Höhenunterschiede zwischen Rampe und Fahrzeug überbrückt werden müssen. Sie arbeiten unabhängig von Stromversorgung, sind robust konstruiert und wartungsarm. Durch die einfache Handhabung lassen sie sich schnell bedienen und garantieren eine sichere Verbindung zwischen LKW und Lager. Besonders geeignet sind sie für Standorte mit konstanten Fahrzeughöhen und niedrigem bis mittlerem Verladeaufkommen. Dank der stabilen Bauweise überzeugen mechanische Ladebrücken durch lange Lebensdauer und zuverlässigen Einsatz im Alltag.
Die Plattform besteht aus profiliertem, rutschhemmendem Stahl S 235 (typisch 6/8 mm), was eine stabile, zugleich verwindungsfähige Fläche schafft. So folgt die Brücke den Bewegungen des LKW-Ladebodens sicher und sorgt für eine ruhige, trittsichere Überfahrt.
Der Klappkeil wird aus profiliertem Stahl S 355 (ca. 12/14 mm) gefertigt. 32 dicht beieinanderliegende Scharnierstreifen (bei 2 m Breite) verteilen Kräfte besser als Buchsen; die offene Konstruktion verhindert Schmutzansammlungen. Die leicht geneigte Lippe legt sich sauber auf die Ladefläche.
Die selbsttragende Stahl-Gelenkkonstruktion ist standardmäßig bis 60 kN nach EN 1398 ausgelegt; sehr schmale Ausführungen bis 1500 mm sind bis 45 kN belastbar. Das liefert Reserven für den harten Umschlagalltag.
Eine Gasdruckfeder gleicht das Gewicht aus und unterstützt beim Handling – für ergonomische, wiederholgenaue Bewegungen innerhalb der EN-Grenzwerte.
Die Plattform wird per Bedienstange angehoben; mit der Gegenbewegung klappt der Klappkeil aus und liegt sicher auf dem Ladeboden auf – der Kraftaufwand bleibt innerhalb der EN 1398-Grenzen.
Alle Stahlflächen sind sandgestrahlt und 2K-PU-beschichtet (RAL 9017); optional sind Ultramarinblau RAL 5002, RAL nach Wahl oder verzinkt verfügbar. MRS-Konsolen werden grundsätzlich verzinkt ausgeführt.
Lieferung inkl. Hebevorrichtung für Gabelstapler.
MLS: Schweißmontage in vorbereiteter Grube; alternativ Eingießbox (freitragender Basisrahmen, 3-seitig geschlossen) mit Randwinkeln und Ankern für die Eingießmontage.
MRS: Schweißmontage vor der Laderampe; Seitenkonsolen MRS-V (vertikal) oder MRS-H (horizontal) mit Schraubhülsen für einfache Puffermontage.



Die Plattform aus profiliertem Stahl S 235 wird bis zu einer Größe von 2000 × 3000 mm fugenlos gefertigt. Bei größeren Abmessungen sorgen exakt ausgeführte Schweißnähte für durchgehende Stabilität. Dank präziser Profile an der Unterkante und Doppelzylinder-Hydraulik erreicht die Plattform eine hervorragende Verwindungsfähigkeit. Dadurch kann sie den Bewegungen des LKW-Ladebodens auch bei ungleichmäßiger Seitenneigung flexibel folgen. Verstärkungen verhindern dauerhaft Spurrillen und Verformungen über das in EN 1398 geforderte Maß hinaus.
Zwei Hauptzylinder gewährleisten einen jederzeit ausgewogenen und sicheren Betrieb. Bei einem Not-Stopp, etwa durch das Wegrollen eines LKW, schließen die Sicherheitsventile beider Zylinder nahezu gleichzeitig. So wird verhindert, dass die Plattform in Schräglage gerät. Diese Technik sorgt für maximale Betriebssicherheit beim Be- und Entladen. Optional können Ladebrücken mit einer Ölauffangschale ausgestattet werden, um höchste Anforderungen an Umweltschutz und Arbeitssicherheit zu erfüllen.
Hydraulische Ladebrücken sind nach EN 1398 standardmäßig bis 60 kN belastbar. Für höhere Anforderungen stehen Varianten bis 100 kN (HTL 2 Vorschub) oder sogar bis 180 kN (HLS 2 Klappkeil) zur Verfügung.
Damit eignen sie sich auch für den Umschlag schwerster Güter. Die Konstruktion ist auf den Einsatz im Temperaturbereich von –10 bis +50 °C ausgelegt. Für besonders kalte Umgebungen wird der Einsatz von Spezialöl empfohlen, um eine jederzeit zuverlässige Bewegungsfunktion sicherzustellen.
Die Klappkeil- und Vorschublippen bestehen aus einem Stück Tränenblech aus hochfestem Stahl S 355. Mit einer Materialstärke von 12 / 14 mm erfüllen sie alle Anforderungen an Robustheit und Langlebigkeit. Die stabile Lippe sorgt für eine sichere und gleichmäßige Auflage auf dem Fahrzeugboden und bietet damit die Basis für einen störungsfreien Ladeprozess.


Ausführungen Ladebrücke HLS - Die wirtschaftliche Lösung:
Ladebrücke HLS 2 - Die vielseitige Konstruktion:
Laderampe HRS - Die Ladebrücken-Podest-Kombination als Unterbau für eine Vorsatzschleuse:
Weitere Informationen finden Sie im Bereich Vorsatzschleusen
Robuster Klappkeil
Die dicht beieinanderliegenden Scharnierstreifen (32 Stück bei einer 2 m breiten Ladebrücke) auf einer Achse (Durchmesser 28 mm) ermöglichen gegenüber Scharnierbuchsen eine bessere Kraftverteilung. Die offene Konstruktion verhindert das Ansammeln von Verschmutzungen im Scharnier wie z. B. Holzspänen.
Einfache Bedienung über Tastendruck
Das Elektrohydrauliksystem bringt die Plattform in die höchste Position und fährt den Klappkeil automatisch aus. Danach senkt sich die Plattform, bis der Klappkeil auf der Ladefläche aufliegt. Jetzt kann sicher und zügig be- und entladen werden. Die Neigung der Lippe ermöglicht eine günstige Auflage auf der Ladefläche. Plattform und Lippe liegen auf Stoß zueinander . Die Vorderkante bietet durch die besonders schräge Fräsung einen flachen Übergang zur Ladefläche. Damit sind Klappkeilladebrücken besonders bei empfindlichen Gütern eine gute Wahl.
Ladebrücke HTL 2
Die flexible Konstruktion:
Laderampe HRT
Die Ladebrücken-Podest-Kombination als Unterbau für eine Vorsatzschleuse:
Stabiler, stufenlos ausfahrbarer Vorschub
Der Vorschub mit stabiler Vorderkante ist durchgehend ausgesteift. Die Auflagebegrenzer an der Vorschubunterseite verhindern Fehlbelastungen durch eine zu tiefe Auflage.
Geräuschgedämpfter Abstellbock
Wenn Stahl auf Stahl trifft, erzeugt dies Lärm, der für die Mitarbeiter weder angenehm noch gesund ist. Die Gummidämpfer am Abstellbock von Vorschubladebrücken dämpfen den Kontaktlärm beim Abstellen der Plattform.
Einfache Bedienung für präzise Auflage
Der Vorschub kann über separate Bedientasten zielgerichtet ein- und ausgefahren werden und so exakt und kontrolliert auf der Ladefläche platziert werden. Das stufenlos und Zentimeter genaue Ausfahren des Vorschubs ermöglicht es, auch voll beladene LKW einfach und sicher zu entladen. So können selbst Paletten, die am Ende der Fahrzeugladefläche stehen und dadurch nur eine geringe Vorschubauflage ermöglichen, verladen werden. Einkerbungen an der Außenseite geben den richtigen Auflagebereich auf der Ladefläche an (100 – 150 mm). Die Lippe ist etwas geneigt, um eine günstige Auflage auf der Ladefläche zu gewährleisten. Flache Übergänge von der Plattform zur Lippe und zur Ladefläche ermöglichen eine sichere Verladung.
Die Isolationspaneele mit einer Dicke von 50 mm verringern die Energieverluste über den Baukörper (Transmissionsverluste). Sie werden direkt unter der Plattform und der Lippe, in nahezu gleicher Höhe der Isolation des Hallenbodens, angebracht.
So ist die verbleibende Wärmebrücke auch hinter der Ladebrücke minimal. Unterschiedliche Dichtungen reduzieren Lüftungswärmeverluste, also Energieverluste über die Fugen, wie z. B. die Spalte zwischen Ladebrücke und Grube.
In Ruhestellung ist die Verladestelle optimal isoliert, wenn das Tor vor der Ladebrücke bis auf das untere, vorstehende Isolationspanel geschlossen wird. Das Hallentor wird muss hierfür nur 250 mm länger ausgeführt werden.
Die Isolierung reduziert auch in der Arbeitsstellung, also beim Verladen, wirkungsvoll die Energieverluste. Hierzu wird das Isolationspaneel unter der Lippe beim Ausschieben mitgeführt und die Transmission gedämmt. Gleichzeitig werden die bei langen Vorschublippen konstruktionsbedingt vorhandenen Schlitze abgedichtet und dadurch weitere Lüftungswärmeverluste verhindert.
Die trotz der Isolierung geringe Bauhöhe ermöglicht einen großzügigen Freiraum unterhalb der Ladebrücke, ideal für Fahrzeuge mit Ladeklappe. In der Kombination mit dem bis auf das Paneel fahrenden Tor ist die Unterfahrt auch bei geschlossenem Tor nutzbar.
Alternativ zum um 250 mm verlängertem Standardtor können Hörmann Sektionaltore auch speziell an die Konturen der Laderampe angepasst werden. Die tiefergeführte Sektion besitzt seitliche Aussparungen. Die in die Grube eingearbeitete Zentrier- und Abdichteinheit für die Torführung gewährleistet eine hervorragende Abdichtung. Dafür ist in der Grube nur eine kleine Aussparung erforderlich.
Der Baukörper im Andockbereich benötigt nicht wie bei breiten Toraussparungen eine zusätzliche Verstärkung. Anprallkräfte andockender Fahrzeuge können in den Hallenboden abgeleitet werden. So werden Beschädigungen am Baukörper und der Ladebrücke vermieden.
Eine bessere Energiebilanz erreicht die HTL 2 ISO auch bei bestehenden Verladestellen, bei denen das Tor auf die Plattform der Ladebrücke fährt. Sofern die Bestellmaße übereinstimmen, kann bei einem Austausch der bestehende Rahmen wiederverwendet werden. In der Regel ist für diese Verladestellen die 650 mm lange Lippenvariante ausreichend, dabei schließt das untere Isolationspaneel bündig mit der Ladebrücke ab.
| Bestelllänge* | 2000 mm | 2500 mm | 2750 mm | 3000 mm | Bestellbreite |
|---|---|---|---|---|---|
| Bauhöhe | 595 mm | 595 mm | 645 mm | 645 mm | 2000, 2100, 2250 mm |
| Vorschublänge | 650, 950 mm | 650, 1150 mm | 650, 1150 mm | 650, 1150 mm | |
| Nennlast | 60 kN gemäß EN 1398 |
60 kN gemäß EN 1398 |
60 kN gemäß EN 1398 |
60 kN gemäß EN 1398 |
|
| Einbaumodelle | P, FR, F, B | P, FR, F, B | P, FR, F, B | P, FR, F, B |
*Bestelllänge > 3000 mm auf Anfrage*
alle Maße in mm*
Bei Ladebrücken, die innerhalb der Halle eingebaut sind ist eine Spaltabdichtung dringend zu empfehlen. Sie dichtet in Ruhestellung und bei geringer Neigung auch in Arbeitsstellung, den seitlichen Spalt neben der Ladebrücke ab. So verhindert sie das Eindringen von Zugluft und das Entweichen von Warmluft. Die Spaltabdichtungen sind bei der isolierten Ladebrücke HTL2 ISO serienmäßig.
Die Plattform wird serienmäßig aus rutschhemmenden Tränenblech gefertigt.
Standard Oberfläche: Die Stahlflächen werden in eigener Fertigung sandgestrahlt und 2K PU-beschichtet. Die Ladebrücke liefern wir in Verkehrsschwarz RAL 9017.
Optionale Oberfläche: Die hochwertige Beschichtung erhalten Sie optional in Ultramarinblau RAL 5002 oder in RAL nach Wahl, passend zur farblichen Gesamtgestaltung.
Um die Geräuschentwicklung beim Überfahren der Ladebrücke deutlich zu reduzieren, wird eine dickere Antirutschbeschichtung aufgetragen. Diese dämmt den Kontaktlärm und sorgt so für ein angenehmeres Arbeitsklima.
Die Schallemission ist abhängig von der Bereifungsart und Geschwindigkeit der Transportfahrzeuge sowie von eventuellem Eigenschall der Transportgüter. Eine Antirutschbeschichtung der Klasse R11 nach DIN 51130 empfiehlt sich z. B. bei erhöhter Nässe durch Reinigungsvorgänge in fleischverarbeitenden Betrieben.
Die hochwertige Beschichtung wird auf das profilierte Material von Plattform und Lippe aufgebracht. So bleiben selbst bei einer Beschädigung die Anforderungen der EN 1398 an Rutschhemmung gewährleistet.
Wählen Sie die Lippenlänge so, dass eine Auflage von mindestens 100 mm gemäß EN 1398 und maximal 150 mm möglich ist. Beachten Sie den Abstand des LKW zur Rampe durch Anfahrpuffer an der Rampe und am Fahrzeug.

Typ R, gerade
Typ SG
Klappkeil- und Vorschublippen werden aus Tränenblech in einem Stück gefertigt. Die Lippe aus profiliertem Stahl S 355 erfüllt mit einer Dicke von 12 / 14 mm alle Anforderungen.
Beachten Sie bei der Auswahl, dass das vorstehende Klappkeilscharnier die mögliche Überbrückung um ca. 75 mm reduziert. Fordern Sie detaillierte Informationen an und lassen Sie sich beraten.
Vorschubladebrücke
Standardmäßig wird die Vorschublippe in einer Länge von 500 mm und aus einem Stück gefertigt. Einige Anwendungsfälle vor allem, wenn das Hallentor vor der Ladebrücke geführt wird, erfordern eine längere Lippe.
Hörmann Steuerungen sind klar, übersichtlich und eindeutig gestaltet. Eine LED-Leuchte gibt die Betriebsbereitschaft an. Klappkeilladebrücken werden mit nur einem Taster per Dauerdruck bedient. Sobald die Plattform ihren höchsten Stand
Mit nur einem Impuls wird die Ladebrücke wieder komplett in Ruhestellung gefahren. Diese Ausstattung ist bei Hörmann Ladebrücken serienmäßig. Kombisteuerung 420 Si bzw. 420 Ti.
Diese Lösung kombiniert die Standard-Ladebrückensteuerung mit der Torbedienung in einem Gehäuse.
Die Steuerungen für Tore und Ladebrücken zeichnen sich durch ein einheitliches Bedienkonzept mit standardisierten Gehäusegrößen und gleichen Kabelsätzen aus. Boden und Deckel der Steuerungen können mit wenigen Handgriffen entfernt werden. Stanzungen vereinfachen dabei die Kabeldurchfuhr.
Die Steuerung 560 S bzw. 560 T bietet einen besonders großen Leistungsumfang und entscheidende Vorteile für die Montage, Bedienung und Instandhaltung an der Verladestelle:
Integrierte Bedienung der Torabdichtung
Die Bedienung einer aufblasbaren Torabdichtung oder einer elektrischen Kopfplane ist bereits integriert.
Automatisierte Abläufe über Folgesteuerung Semibetrieb
Bei entsprechender Ausstattung öffnet das Tor automatisch, sobald die Torabdichtung aufgeblasen oder die elektrische Kopfplane nach unten gefahren ist. Wenn die Ladebrücke nach dem Verladevorgang in Ruhestellung gefahren ist, schließt das Tor automatisch und die Torabdichtung schaltet ab bzw. die Kopfplane fährt hoch.
Die Bedienung mit Sicht auf den Bewegungsbereich ist eine grundsätzliche Sicherheitsanforderung nach EN 1398. Wenn bei Vorsatzschleusen die Ladebrückensteuerung in der Halle montiert wird, ist der Bewegungsbereich nicht vollständig einsehbar. Bei DOBO-Systemen versperrt die geöffnete LKW-Tür den Blick vom Steuerungsgehäuse auf die Ladebrücke. Externe Steuerungen gewährleisten dagegen den normgerechten und sicheren Betrieb.
Laden Sie sich die App im Apple App Store oder Google Play Store herunter.
Vorteile für den Servicetechniker
Vorteile für den Betreiber
Mit der BlueControl App lassen sich Konfigurationen als Vorlage speichern und auf andere Ladebrücken übertragen. Das spart Zeit, insbesondere bei Reihenanlagen oder bei der Umsetzung neuer Logistikprojekte. Die gespeicherten Vorlagen können jederzeit ortsunabhängig wiederverwendet werden.
Für die Prüfung und Wartung bietet die App einen schnellen Überblick über alle Menüeinstellungen. Ereignisse und Fehler werden mit Zeitstempel erfasst, sodass Probleme sofort nachvollziehbar sind. Auch der Wartungszähler kann direkt über das Menü zurückgesetzt werden – inklusive anpassbarer Zeitintervalle für individuelle Anforderungen.
Im Fall einer Störung ermöglicht die BlueControl App den direkten Versand von Störungsberichten an den Technischen Service. Dadurch entfällt eine zusätzliche Anfahrt zur Diagnose. Betreiber profitieren von schneller, gezielter Unterstützung, kürzeren Ausfallzeiten und geringeren Servicekosten.
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sind ein zentraler Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes und tragen entscheidend zum Personenschutz bei. Im Brandfall öffnen sich Fenster und Oberlichter im Fassaden- und Dachbereich, sodass Rauch- und Brandgase zuverlässig abgeführt werden. Gleichzeitig wird über Zuluftklappen oder Toranlagen Frischluft von unten zugeführt.
Mit der Zuluftsteuerung AC72 lassen sich auch Industrietore als gesicherte Zuluftnachführung in Entrauchungskonzepte einbinden. Bei Auslösung der Brandmeldeanlage sendet die AC72 innerhalb von nur 60 Sekunden den Impuls zur Toröffnung auf die geforderte Höhe. Damit wird die sichere Entrauchung gewährleistet und gleichzeitig die Einhaltung der relevanten Normen und Richtlinien unterstützt.
Die Einbindung von Industrietoren in Entrauchungskonzepte reduziert Investitions- und Montagekosten, da zusätzliche Lüftungsklappen überflüssig werden. Gleichzeitig profitieren Gebäude von einer verbesserten Wärmedämmung, weil weniger Fassadenöffnungen erforderlich sind.
Entrauchung über Industrietore mit der AC72 unterstützt zahlreiche Schutzziele:
Durch die gezielte Nachführung von Zuluft entsteht eine stabile, raucharme Schicht in Bodennähe. So bleiben Flucht- und Rettungswege im Ernstfall nutzbar und die Selbst- wie auch Fremdrettung wird effektiv unterstützt.
Mit den stetig steigenden Anforderungen an einen automatisierten Warenfluss wächst auch der Einsatz von RFID-Technik bei Europaletten. Klassische Lösungen arbeiten oft mit aufwendig installierten Gates rund um das Verladerampentor. Diese Bauweise bringt jedoch Nachteile mit sich: wertvoller Platz wird blockiert, es entstehen Risiken durch Kollisionen mit Flurförderzeugen, und Abschirmeffekte oder Überreichweiten können die Lesegenauigkeit beeinträchtigen.
Die Lösung: Antennen direkt in der Ladebrücke
Der kürzeste Weg ist der zuverlässigste. Statt RFID-Antennen extern zu installieren, werden sie direkt unter der speziell für RFID-Funksignale durchlässig ausgeführten Ladebrücke montiert. Dadurch gelangen die Transponderdaten unmittelbar beim Überfahren der Ladebrücke zum Lesegerät – schnell, präzise und ohne Störungen.
Ladebrücken HLS, HLS 2 und HTL 2 als Grubenmodell P
Für die Betriebssicherheit der Ladebrücke ist der zuverlässige Anschluss an den Baukörper von entscheidender Bedeutung. Ladebrücken HLS sowie HLS 2-P und HTL 2-P als Grubenmodelle werden in eine vorhandene, bereits mit Randwinkeln ausgestattete Betonöffnung gesetzt und angeschweißt. Wichtig ist hierbei:
Schweißmontage im vorderen Bereich Randwinkel der Grube Schweißen am vertikalen Randwinkel ist möglich bei: Klappkeilladebrücken HLS 2-P.
Verankerte Stahlplatte. Die Montage des Vorderbalkens erfordert eine zusätz liche Stahlplatte im vorderen Bereich der Grube bei: Vorschubladebrücken HTL 2-P.
Schweißmontage an der Rückseite. Rückseitig sind Ladebrücken standardmäßig mit einem Flachstahl mit Ausfräsungen ausgestattet. Sie geben die exakte Position und Länge der Schweißnaht an. Das macht die Montage besonders einfach. Ein zusätzlicher Vorteil beim Verladen: Durch die versunkene Schweißnaht bleiben die Übergänge flach. Ab 120 kN Nennlast benötigen Ladebrücken aus konstruktiven Gründen ein Winkelprofil und besitzen dadurch eine abweichende Gesamtlänge.
Ladebrücken HLS 2 und HTL 2 als Rahmenmodelle FR / B / F
Diese Ausführungen besitzen einen selbsttragenden Rahmen mit einem 3-seitig umlaufenden Randwinkel und geschlossenen Seiten. Je nach Ausführung können sie während der Bauphase eingegossen oder nachträglich verschweißt werden.
Eingießmontage bei vorgefertigten Betonteilen Beim Hallenbau mit vielen Verladestellen ist die Verwendung von vorgefertigten Betonteilen gängige Praxis. Die Ladebrücken HLS 2 und HTL 2 als Einbaumodell FR können hier sehr einfach während der Bauphase eingebaut werden. Die Anker werden entweder an die dimensionierte Bewehrung oder an Dollen geschweißt, bevor die Ladebrücke eingegossen wird. So entsteht eine durchgängige Betondecke.
Eingießmontage in eine Grube Die Ladebrücken HLS 2 und HTL 2 als FR-Modell eignen sich auch für die Montage in einer Grube, die mit einer Eingießfuge versehen ist.
Eingießmontage mit einer Schalungskonstruktion Bei dieser Einbaumethode werden die Ladebrücken HLS 2 und HTL 2 als Boxmodell B mit einer Eingießbox geliefert. Die Ausführung ist rückseitig komplett geschlossen und seitlich mit Verstärkungsprofilen versehen, damit sich die Seitenplatten beim Eingießen auf voller Höhe nicht verformen.
Nachträgliche Schweißmontage Die Ladebrücken HLS 2 und HTL 2 als Rahmenmodell F sind für die nachträgliche, einfache Schweißmontage vorgesehen. Dies kann eine sinnvolle Alternative sein, z. B. • da noch nicht feststeht, welche Lippenausführung benötigt werden wird • da verhindert werden soll, dass die Ladebrücke während der Bauphase beschädigt wird. In die Grube wird während der Bauphase ein Vorabrahmen eingegossen. Anders als beim Grubenmodell B wird das Rahmenmodell F einfach in die Grube eingehängt und anschließend 3-seitig verschweißt.
Die Ladebrücke HTLV 4 ermöglicht das Be- und Entladen von LKW und Kleintransportern an derselben Rampe – platzsparend und wirtschaftlich. Entscheidend sind Rampenhöhe und Ladebrückenlänge, damit ein geeigneter Neigungswinkel für alle Fahrzeugtypen entsteht.
Vorteile der HTLV 4
Einsatz als Ladebrücke Auf Rampenniveau funktioniert der Liftleveller wie eine herkömmliche hydraulische Vorschubladebrücke: Er überbrückt den Abstand und einen eventuellen Höhenunterschied zur LKW-Ladefläche und ermöglicht so einen effizienten Verladevorgang.
Durch die integrierte Scherenbühne ist es möglich, Waren einfach und schnell vom Fahrbahnniveau auf den Hallenboden zu heben oder umgekehrt von der Halle auf Fahrbahnniveau zu senken. Die Funktion als Ladebrücke ist in dieser Situation blockiert.
Waren können vom Fahrbahnniveau auf Hallenniveau gehoben oder abgesenkt werden, was einen flexiblen Einsatz in unterschiedlichen Ladesituationen ermöglicht.
Das DOBO-System (Docking before opening) sorgt für mehr Sicherheit, Effizienz und Hygiene beim Verladen. Der LKW dockt mit geschlossenen Fahrzeugtüren an die Halle an. Erst nach dem Öffnen des Tores werden die Türen im geschützten Innenraum abgestellte – so bleibt die Ware während des gesamten Andockvorgangs zuverlässig geschützt.
Dank einer speziellen bauseitigen Aussparung im Hallenboden können die Fahrzeugtüren sicher geöffnet und abgestellt werden. In Kombination mit der passenden Ladebrücke HTL 2 ISO DOBO-h (mit 1150 mm langem Vorschub und horizontaler Ruhestellung) ist sowohl der Andockprozess als auch Querverkehr innerhalb der Halle problemlos möglich.
Oben Links: Sicher andocken
Die Einfahrhilfen und die Andockunterstützung DAP unterstützen den Fahrer beim zentrierten Andocken.
Oben Rechts: Zuverlässig abdichten
Sobald der LKW angedockt ist, wird die Torabdichtung DAS 3 aufgeblasen und dichtet das Fahrzeug 3-seitig ab.
Mitte Links: Verladerampentor öffnen
Das Tor kann vollständig geöffnet werden, um in den vorderen Bereich der Vorsatzschleuse zu gelangen.
Mitte Rechts: Anfahrpuffer absenken
Jetzt können die beweglichen Anfahrpuffer VBV4 oder VBV5 abgesenkt und verriegelt werden, um die LKW-Türen zu öffnen.
Unten Links: Fahrzeugtüren öffnen
Die Rampe ist mit einer Aussparung ausgestattet, die den Türen den erforderlichen Spielraum lässt, um vollständig geöffnet zu werden.
Unten Rechts: Ladebrücke ausfahren
Die Vorschubladebrücke mit 500 mm langem Vorschub überbrückt den Abstand zwischen Rampe und Ladeboden und lässt sich zentimetergenau positionieren.
Bei der Umsetzung eines DOBO-Systems ist es wichtig, den Bewegungsbereich der Fahrzeugtüren in der Planung zu berücksichtigen. Mit der richtigen Kombination aus Ladebrücke, Torabdichtung und Sicherheitssystemen erhalten Sie eine maßgeschneiderte Lösung für Ihr Logistikzentrum.
Das DOBO-System in der Vorsatzschleuse ermöglicht ein besonders sicheres und hygienisches Andocken von LKW. Der LKW fährt mit geschlossenen Fahrzeugtüren an die Schleuse heran. Erst im geschützten Bereich können die Türen geöffnet und in den vorgesehenen Aussparungen der Laderampe abgestellt werden. So bleibt die Ware während des gesamten Andock- und Verladevorgangs vor Witterung, Schmutz und unbefugtem Zugriff geschützt.
Die Laderampe HRT DOBO-s verfügt über Aussparungen für die Fahrzeugtüren sowie eine tiefe Ruhestellung. Mit der externen Bedienung DTH-T behält der Fahrer jederzeit optimalen Sichtkontakt zur Ladebrücke in der Vorsatzschleuse.
Oben Links: Sicher andocken
Die Einfahrhilfen und die Andockunterstützung DAP unterstützen den Fahrer beim zentrierten Andocken.
Oben Rechts: Zuverlässig abdichten
Sobald der LKW angedockt ist, wird die Torabdichtung DAS 3 aufgeblasen und dichtet das Fahrzeug 3-seitig ab.
Mitte Links:Verladerampentor öffnen
Das Tor kann vollständig geöffnet werden, um in den vorderen Bereich der Vorsatzschleuse zu gelangen.
Mitte Rechts:Anfahrpuffer absenken
Jetzt können die beweglichen Anfahrpuffer VBV4 oder VBV5 abgesenkt und verriegelt werden, um die LKW-Türen zu öffnen.
Unten Links: Fahrzeugtüren öffnen
Die Rampe ist mit einer Aussparung ausgestattet, die den Türen den erforderlichen Spielraum lässt, um vollständig geöffnet zu werden.
Unten Rechts: Ladebrücke ausfahren
Die Vorschubladebrücke mit 500 mm langem Vorschub überbrückt den Abstand zwischen Rampe und Ladeboden und lässt sich zentimetergenau positionieren.
Bei der Planung eines DOBO-Systems in der Vorsatzschleuse sollte der Bewegungsbereich der Fahrzeugtüren unbedingt berücksichtigt werden. Mit der passenden Kombination aus Ladebrücke, Torabdichtung und Sicherheitskomponenten entsteht eine zuverlässige Lösung für moderne Logistikzentren.
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