Ladebrücken

Mechanisch und Hydraulisch

Die richtige Auswahl und Planung von Ladebrücken ist entscheidend für die Effizienz und Sicherheit in jedem Logistikunternehmen. Nur wenn Rampe und Fahrzeug optimal aufeinander abgestimmt sind, lassen sich Be- und Entladeprozesse reibungslos und ohne Zeitverluste durchführen. Bei der Planung spielt die Rampenhöhe eine zentrale Rolle: Sie sollte so gewählt werden, dass der Höhenunterschied zur Ladefläche des LKW möglichst gering ist. Zusätzlich gilt es, die vertikale Bewegung der Fahrzeuge zu berücksichtigen – etwa den Federweg beim Be- und Entladen oder die unterschiedlichen Abstellhöhen bei Wechselbrücken.

Mechanische Ladebrücken sind dabei eine robuste und kostengünstige Lösung für Betriebe mit gleichbleibenden Fahrzeughöhen und geringerem Umschlagvolumen. Sie arbeiten unabhängig von Energiequellen, sind wartungsarm und besonders langlebig. 

Hydraulische Ladebrücken hingegen bieten maximale Flexibilität: Mit Klappkeil- oder Vorschublippe ausgestattet, gleichen sie auch größere Höhenunterschiede aus und passen sich an unterschiedliche Fahrzeugtypen an. Moderne Steuerungen und optionale Isolierung machen sie zur idealen Wahl für Standorte mit hoher Umschlagfrequenz und wechselnden Anforderungen. 

Ob mechanisch oder hydraulisch – Ladebrücken sind ein zentraler Baustein moderner Verladetechnik. Mit der richtigen Lösung lassen sich Arbeitsabläufe optimieren, Kosten senken und die Sicherheit an der Rampe nachhaltig verbessern.

Mechanische Ladebrücken

Mechanische Ladebrücken sind eine bewährte und wirtschaftliche Lösung, wenn nur geringe Höhenunterschiede zwischen Rampe und Fahrzeug überbrückt werden müssen. Sie arbeiten unabhängig von Stromversorgung, sind robust konstruiert und wartungsarm. Durch die einfache Handhabung lassen sie sich schnell bedienen und garantieren eine sichere Verbindung zwischen LKW und Lager. Besonders geeignet sind sie für Standorte mit konstanten Fahrzeughöhen und niedrigem bis mittlerem Verladeaufkommen. Dank der stabilen Bauweise überzeugen mechanische Ladebrücken durch lange Lebensdauer und zuverlässigen Einsatz im Alltag.

Modelle

  • MLS – Mechanische Ladebrücke (Grubenmodell)
  • MRS – Mechanische Ladebrücke (Vorsatzmodell, Varianten MRS-V / MRS-H)

Verwindungsfähige Ladebrückenplattform

Die Plattform besteht aus profiliertem, rutschhemmendem Stahl S 235 (typisch 6/8 mm), was eine stabile, zugleich verwindungsfähige Fläche schafft. So folgt die Brücke den Bewegungen des LKW-Ladebodens sicher und sorgt für eine ruhige, trittsichere Überfahrt.

Robuster Klappkeil

Der Klappkeil wird aus profiliertem Stahl S 355 (ca. 12/14 mm) gefertigt. 32 dicht beieinanderliegende Scharnierstreifen (bei 2 m Breite) verteilen Kräfte besser als Buchsen; die offene Konstruktion verhindert Schmutzansammlungen. Die leicht geneigte Lippe legt sich sauber auf die Ladefläche.

Belastbare Gesamtkonstruktion

Die selbsttragende Stahl-Gelenkkonstruktion ist standardmäßig bis 60 kN nach EN 1398 ausgelegt; sehr schmale Ausführungen bis 1500 mm sind bis 45 kN belastbar. Das liefert Reserven für den harten Umschlagalltag.

Gasdruckfeder-Unterstützung

Eine Gasdruckfeder gleicht das Gewicht aus und unterstützt beim Handling – für ergonomische, wiederholgenaue Bewegungen innerhalb der EN-Grenzwerte.

Einfache Bedienung

Die Plattform wird per Bedienstange angehoben; mit der Gegenbewegung klappt der Klappkeil aus und liegt sicher auf dem Ladeboden auf – der Kraftaufwand bleibt innerhalb der EN 1398-Grenzen. 

Korrosionsschutz

Alle Stahlflächen sind sandgestrahlt und 2K-PU-beschichtet (RAL 9017); optional sind Ultramarinblau RAL 5002, RAL nach Wahl oder verzinkt verfügbar. MRS-Konsolen werden grundsätzlich verzinkt ausgeführt.

Tipps

  • Für Verladestellen im Außenbereich empfiehlt sich grundsätzlich die verzinkte Ausführung. Einfach, sicher und zuverlässig einzubauen.
  • Schützen Sie Rampe und Fahrzeuge mit Anfahrpuffern, vorzugsweise Typ DB15 oder DB15 PU mit 100 mm Bautiefe. Achten Sie auf ausreichende Auflagetiefe (mind. 100 mm) auf der Ladefläche.
  • Verwenden Sie bei Vorsatzrampen MRS eine Planentorabdichtung, z. B. DSS, mit mindestens 900 mm Bautiefe, um die Einbautiefe der Seitenkonsolen und Anfahrpuffer zu überbrücken.

Arbeitsbereich und Abmessungen

Bestellbreiten (mm) 1250, 1500, 1750, 2000, 2250
Gesamtlänge Ladebrücke (mm) ca. 735
Auflage (mm) ca. 150
Bautiefe Konsolen Typ MRS 435 mm ohne Anfahrpuffer

* Arbeitsbereich bei max. 12,5 % Steigung gemäß EN 1398: über Niveau 68 mm unter Niveau 106 mm

Lieferung inkl. Hebevorrichtung für Gabelstapler.

MLS: Schweißmontage in vorbereiteter Grube; alternativ Eingießbox (freitragender Basisrahmen, 3-seitig geschlossen) mit Randwinkeln und Ankern für die Eingießmontage.

MRS: Schweißmontage vor der Laderampe; Seitenkonsolen MRS-V (vertikal) oder MRS-H (horizontal) mit Schraubhülsen für einfache Puffermontage.

Mechanische Ladebrücke MLS in Verkehrsschwarz RAL 9017
Mechanische Ladebrücke MLS in Verkehrsschwarz RAL 9017
Zweite Mechanische Ladebrücke
  • Mechanische und hydraulische Ladebrücken

    Schützen Sie Rampe und Fahrzeuge mit Anfahrpuffern, vorzugsweise Typ DB15 oder DB15 PU mit 100 mm Bautiefe. Achten Sie auf ausreichende Auflagetiefe (mind.100 mm) auf der Ladefläche.

  • Mechanische und hydraulische Ladebrücken

    Verwenden Sie bei Vorsatzrampen MRS eine Planentorabdichtung, z. B. DSS, mit mindestens 900 mm Bautiefe, um die Einbautiefe der Seitenkonsolen und Anfahrpuffer zu überbrücken.

Verwindungsfähige Ladebrückenplattform

Die Plattform aus profiliertem Stahl S 235 wird bis zu einer Größe von 2000 × 3000 mm fugenlos gefertigt. Bei größeren Abmessungen sorgen exakt ausgeführte Schweißnähte für durchgehende Stabilität. Dank präziser Profile an der Unterkante und Doppelzylinder-Hydraulik erreicht die Plattform eine hervorragende Verwindungsfähigkeit. Dadurch kann sie den Bewegungen des LKW-Ladebodens auch bei ungleichmäßiger Seitenneigung flexibel folgen. Verstärkungen verhindern dauerhaft Spurrillen und Verformungen über das in EN 1398 geforderte Maß hinaus.

Zuverlässiges Doppelzylinder-Hydrauliksystem

Zwei Hauptzylinder gewährleisten einen jederzeit ausgewogenen und sicheren Betrieb. Bei einem Not-Stopp, etwa durch das Wegrollen eines LKW, schließen die Sicherheitsventile beider Zylinder nahezu gleichzeitig. So wird verhindert, dass die Plattform in Schräglage gerät. Diese Technik sorgt für maximale Betriebssicherheit beim Be- und Entladen. Optional können Ladebrücken mit einer Ölauffangschale ausgestattet werden, um höchste Anforderungen an Umweltschutz und Arbeitssicherheit zu erfüllen.

Belastbare Gesamtkonstruktion

Hydraulische Ladebrücken sind nach EN 1398 standardmäßig bis 60 kN belastbar. Für höhere Anforderungen stehen Varianten bis 100 kN (HTL 2 Vorschub) oder sogar bis 180 kN (HLS 2 Klappkeil) zur Verfügung.

Damit eignen sie sich auch für den Umschlag schwerster Güter. Die Konstruktion ist auf den Einsatz im Temperaturbereich von –10 bis +50 °C ausgelegt. Für besonders kalte Umgebungen wird der Einsatz von Spezialöl empfohlen, um eine jederzeit zuverlässige Bewegungsfunktion sicherzustellen.

Stabile Lippe

Die Klappkeil- und Vorschublippen bestehen aus einem Stück Tränenblech aus hochfestem Stahl S 355. Mit einer Materialstärke von 12 / 14 mm erfüllen sie alle Anforderungen an Robustheit und Langlebigkeit. Die stabile Lippe sorgt für eine sichere und gleichmäßige Auflage auf dem Fahrzeugboden und bietet damit die Basis für einen störungsfreien Ladeprozess.

Vorschubladebrücke, Typ HTL 2 Rahmenmodell FR mit freitragendem Basisrahmen für Eingießmontage
Vorschubladebrücke, Typ HTL 2 Rahmenmodell FR mit freitragendem Basisrahmen für Eingießmontage
Klappkeilladebrücke, Typ HLS 2 Grubenmodell P für Schweißmontage
Klappkeilladebrücke, Typ HLS 2 Grubenmodell P für Schweißmontage

Hydraulische Ladebrücken mit Klappkeil

Zur einfachen Überbrückung und für Nennlasten von bis zu 180 kN

Ausführungen Ladebrücke HLS - Die wirtschaftliche Lösung:

  • Bis 3 m Länge
  • Bis 60 kN Nennlast nach EN 1398
  • Einbaumodell für Schweißmontage

Ladebrücke HLS 2 - Die vielseitige Konstruktion:

  • Bis 5 m Länge
  • Optional bis 180 kN Nennlast nach EN 1398
  • Grubenmodell für Schweißmontage
  • Rahmenmodell zum Eingießen in Beton
  • Rahmenmodell für Schweißmontage in einem Vorabrahmen

Laderampe HRS - Die Ladebrücken-Podest-Kombination als Unterbau für eine Vorsatzschleuse:

  • Bis 3 m Länge
  • Bis 60 kN Nennlast nach EN 1398

Weitere Informationen finden Sie im Bereich Vorsatzschleusen

  • Mechanische und hydraulische Ladebrücken

    Mit einer Ladebrücke HLS 2 in 2.750 mm Länge decken Sie, im Vergleich zu einer Lade brücke mit 3.000 mm, einen größeren Höhenunterschied unter Niveau ab und sparen somit bares Geld.

Ausführungen

Robuster Klappkeil

Die dicht beieinanderliegenden Scharnierstreifen (32 Stück bei einer 2 m breiten Ladebrücke) auf einer Achse (Durchmesser 28 mm) ermöglichen gegenüber Scharnierbuchsen eine bessere Kraftverteilung. Die offene Konstruktion verhindert das Ansammeln von Verschmutzungen im Scharnier wie z. B. Holzspänen.

Einfache Bedienung über Tastendruck

Das Elektrohydrauliksystem bringt die Plattform in die höchste Position und fährt den Klappkeil automatisch aus. Danach senkt sich die Plattform, bis der Klappkeil auf der Ladefläche aufliegt. Jetzt kann sicher und zügig be- und entladen werden. Die Neigung der Lippe ermöglicht eine günstige Auflage auf der Ladefläche. Plattform und Lippe liegen auf Stoß zueinander . Die Vorderkante bietet durch die besonders schräge Fräsung einen flachen Übergang zur Ladefläche. Damit sind Klappkeilladebrücken besonders bei empfindlichen Gütern eine gute Wahl.

Abmessungen

Bestelllänge
Ladebrücke
2000 2500 2750 3000 3500 4000 4500 5000 Bestellbreite
Ladebrücke
Bauhöhe HLS 650 650 650 650 - - - - 2000, 2100, 2250
Bauhöhe HLS 2 595 595 645 645 745 745 745 745 2000, 2100, 2250
Rampenhöhe HRS - - 875 –
1360
- - - - - 2000, 2100, 2250,
Gesamtbreite 3500

*alle Maße in mm

Hydraulische Ladebrücken mit Vorschub

Für energiesparende Verladekonzepte und zur präzisen Überbrückung

Ausführungen 

Ladebrücke HTL 2
Die flexible Konstruktion:

  • Bis 5 m Länge
  • Optional bis 100 kN Nennlast nach EN 1398
  • Grubenmodell für Schweißmontage
  • Rahmenmodell zum Eingießen in Beton
  • Rahmenmodell für Schweißmontage in einem Vorabrahmen

Laderampe HRT
Die Ladebrücken-Podest-Kombination als Unterbau für eine Vorsatzschleuse:

  • Bis 3 m Länge
  • Bis 60 kN Nennlast nach EN 1398
  • Mechanische und hydraulische Ladebrücken

    Mit einer Ladebrücke in 2.750 mm Länge decken Sie, im Vergleich zu einer Ladebrücke mit 3.000 mm, einen größeren Höhenunterschied unter Niveau ab und sparen somit bares Geld.

Ausführungen

Stabiler, stufenlos ausfahrbarer Vorschub

Der Vorschub mit stabiler Vorderkante ist durchgehend ausgesteift. Die Auflagebegrenzer an der Vorschubunterseite verhindern Fehlbelastungen durch eine zu tiefe Auflage.

Geräuschgedämpfter Abstellbock

Wenn Stahl auf Stahl trifft, erzeugt dies Lärm, der für die Mitarbeiter weder angenehm noch gesund ist. Die Gummidämpfer am Abstellbock von Vorschubladebrücken dämpfen den Kontaktlärm beim Abstellen der Plattform.

Einfache Bedienung für präzise Auflage

Der Vorschub kann über separate Bedientasten zielgerichtet ein- und ausgefahren werden und so exakt und kontrolliert auf der Ladefläche platziert werden. Das stufenlos und Zentimeter genaue Ausfahren des Vorschubs ermöglicht es, auch voll beladene LKW einfach und sicher zu entladen. So können selbst Paletten, die am Ende der Fahrzeugladefläche stehen und dadurch nur eine geringe Vorschubauflage ermöglichen, verladen werden. Einkerbungen an der Außenseite geben den richtigen Auflagebereich auf der Ladefläche an (100 – 150 mm). Die Lippe ist etwas geneigt, um eine günstige Auflage auf der Ladefläche zu gewährleisten. Flache Übergänge von der Plattform zur Lippe und zur Ladefläche ermöglichen eine sichere Verladung.

Abmessungen

Bestelllänge
Ladebrücke
2000 2500 2750 3000 3500 4000 4500 5000 Bestellbreite
Ladebrücke
Bauhöhe HTL 2 595 595 645 645 745 745 745 745 2000, 2100, 2250
Rampenhöhe HRT - - 975–1425 - - - - - 2000, 2100, 2250,
Gesamtbreite 3500

* alle Maße in mm

Hydraulische Ladebrücke HTL2 ISO

Reduzierung von Transmissions- und Lüftungswärmeverlusten

Wirkungsvolle Dämmung und Dichtung

Mit der HTL2 ISO werden Energieverluste durch die Ladebrücke wirkungsvoll reduziert. Die Ausstattung bietet eine ca. 55 % bessere Isolierung in der Ruhestellung und beim Verladen (Arbeitsstellung).

Ausführungen

Die Isolationspaneele mit einer Dicke von 50 mm verringern die Energieverluste über den Baukörper (Transmissionsverluste). Sie werden direkt unter der Plattform und der Lippe, in nahezu gleicher Höhe der Isolation des Hallenbodens, angebracht.

So ist die verbleibende Wärmebrücke auch hinter der Ladebrücke minimal. Unterschiedliche Dichtungen reduzieren Lüftungswärmeverluste, also Energieverluste über die Fugen, wie z. B. die Spalte zwischen Ladebrücke und Grube.

In Ruhestellung ist die Verladestelle optimal isoliert, wenn das Tor vor der Ladebrücke bis auf das untere, vorstehende Isolationspanel geschlossen wird. Das Hallentor wird muss hierfür nur 250 mm länger ausgeführt werden.

Die Isolierung reduziert auch in der Arbeitsstellung, also beim Verladen, wirkungsvoll die Energieverluste. Hierzu wird das Isolationspaneel unter der Lippe beim Ausschieben mitgeführt und die Transmission gedämmt. Gleichzeitig werden die bei langen Vorschublippen konstruktionsbedingt vorhandenen Schlitze abgedichtet und dadurch weitere Lüftungswärmeverluste verhindert.

Die trotz der Isolierung geringe Bauhöhe ermöglicht einen großzügigen Freiraum unterhalb der Ladebrücke, ideal für Fahrzeuge mit Ladeklappe. In der Kombination mit dem bis auf das Paneel fahrenden Tor ist die Unterfahrt auch bei geschlossenem Tor nutzbar.

Alternativ zum um 250 mm verlängertem Standardtor können Hörmann Sektionaltore auch speziell an die Konturen der Laderampe angepasst werden. Die tiefergeführte Sektion besitzt seitliche Aussparungen. Die in die Grube eingearbeitete Zentrier- und Abdichteinheit für die Torführung gewährleistet eine hervorragende Abdichtung. Dafür ist in der Grube nur eine kleine Aussparung erforderlich.

Der Baukörper im Andockbereich benötigt nicht wie bei breiten Toraussparungen eine zusätzliche Verstärkung. Anprallkräfte andockender Fahrzeuge können in den Hallenboden abgeleitet werden. So werden Beschädigungen am Baukörper und der Ladebrücke vermieden.

Eine bessere Energiebilanz erreicht die HTL 2 ISO auch bei bestehenden Verladestellen, bei denen das Tor auf die Plattform der Ladebrücke fährt. Sofern die Bestellmaße übereinstimmen, kann bei einem Austausch der bestehende Rahmen wiederverwendet werden. In der Regel ist für diese Verladestellen die 650 mm lange Lippenvariante ausreichend, dabei schließt das untere Isolationspaneel bündig mit der Ladebrücke ab.

Abmessungen

Bestelllänge* 2000 mm 2500 mm 2750 mm 3000 mm Bestellbreite
Bauhöhe 595 mm 595 mm 645 mm 645 mm 2000, 2100,
2250 mm
Vorschublänge 650, 950 mm 650, 1150 mm 650, 1150 mm 650, 1150 mm  
Nennlast 60 kN gemäß
EN 1398
60 kN gemäß
EN 1398
60 kN gemäß
EN 1398
60 kN gemäß
EN 1398
 
Einbaumodelle P, FR, F, B P, FR, F, B P, FR, F, B P, FR, F, B  

*Bestelllänge > 3000 mm auf Anfrage*  
alle Maße in mm*

Serienmäßige Sicherheits­ausstattung

Betriebssicher durch Sicherheitsbauteile

Fußschutzplatten

Seitenbleche vermeiden das Einklemmen der Füße zwischen Laderampe und Ladebrücke. Die schwarz-gelbe Markierung kennzeichnet die Arbeitsstellung.

Wartungsstützen

Sie ermöglichen die sichere Durchführung von Wartungsarbeiten.

Weniger Lüftungswärmeverluste

Bei Ladebrücken, die innerhalb der Halle eingebaut sind ist eine Spaltabdichtung dringend zu empfehlen. Sie dichtet in Ruhestellung und bei geringer Neigung auch in Arbeitsstellung, den seitlichen Spalt neben der Ladebrücke ab. So verhindert sie das Eindringen von Zugluft und das Entweichen von Warmluft. Die Spaltabdichtungen sind bei der isolierten Ladebrücke HTL2 ISO serienmäßig.

Rutschhemmende Profilierung

Die Plattform wird serienmäßig aus rutschhemmenden Tränenblech gefertigt.

Standard Oberfläche: Die Stahlflächen werden in eigener Fertigung sandgestrahlt und 2K PU-beschichtet. Die Ladebrücke liefern wir in Verkehrsschwarz RAL 9017.

Optionale Oberfläche: Die hochwertige Beschichtung erhalten Sie optional in Ultramarinblau RAL 5002 oder in RAL nach Wahl, passend zur farblichen Gesamtgestaltung.

Standard Oberfläche: Höherer Korrosionsschutz - Für erhöhte Anforderungen an den Korrosionsschutz empfehlen wir die verzinkte Ausführung.

TIPP: Wählen Sie im Außenbereich grundsätzlich verzinkte Ausführungen.

Bessere Geräuschdämmung und höhere Rutschhemmung

Um die Geräuschentwicklung beim Überfahren der Ladebrücke deutlich zu reduzieren, wird eine dickere Antirutschbeschichtung aufgetragen. Diese dämmt den Kontaktlärm und sorgt so für ein angenehmeres Arbeitsklima.

Die Schallemission ist abhängig von der Bereifungsart und Geschwindigkeit der Transportfahrzeuge sowie von eventuellem Eigenschall der Transportgüter. Eine Antirutschbeschichtung der Klasse R11 nach DIN 51130 empfiehlt sich z. B. bei erhöhter Nässe durch Reinigungsvorgänge in fleischverarbeitenden Betrieben.

Die hochwertige Beschichtung wird auf das profilierte Material von Plattform und Lippe aufgebracht. So bleiben selbst bei einer Beschädigung die Anforderungen der EN 1398 an Rutschhemmung gewährleistet.

Hydraulische Ladebrücken

Lippenformen und Lippenlängen

Lippenformen und Lippenlängen

Lippenlängen

Wählen Sie die Lippenlänge so, dass eine Auflage von mindestens 100 mm gemäß EN 1398 und maximal 150 mm möglich ist. Beachten Sie den Abstand des LKW zur Rampe durch Anfahrpuffer an der Rampe und am Fahrzeug.

Typ R, gerade

  • Standard bis 2.000 mm Bestellbreite
  • Über 2.000 mm optional

Typ S, schräg

  • Standard über 2.000 mm Bestellbreite
  • Bis 2.000 mm optional

Typ SG

  • Mit separaten Lippensegmenten für verschiedene LKW-Breiten
  • Belastbar bis 600 kg
  • Ausklappen bzw. Ausschieben der Segmente stoppt, wenn sie auf ein Hindernis, z. B. den LKW treffen
  • Automatisches Einklappen bzw. Einschieben erfolgt bei der Rückkehr in Ruhestellung
  • Ausschließlich lieferbar für Typ HLS 2, HRT und HTL 2 mit Nennlast bis 60 kN: bei Klappkeillippen ca. 145 mm breit, bei Vorschublippen ca. 170 mm breit
  • Oberfläche der Lippensegmente bei HLS2 wie Ladebrücke, bei Vorschubladebrücken grundsätzlich verzinkt

Stabile Lippe

Klappkeil- und Vorschublippen werden aus Tränenblech in einem Stück gefertigt. Die Lippe aus profiliertem Stahl S 355 erfüllt mit einer Dicke von 12 / 14 mm alle Anforderungen.

Klappkeilladebrücke

Die Lippe hat serienmäßig eine Länge von 405 mm auf Wunsch auch 500 mm.

Beachten Sie bei der Auswahl, dass das vorstehende Klappkeilscharnier die mögliche Überbrückung um ca. 75 mm reduziert. Fordern Sie detaillierte Informationen an und lassen Sie sich beraten.

Vorschubladebrücke

Standardmäßig wird die Vorschublippe in einer Länge von 500 mm und aus einem Stück gefertigt. Einige Anwendungsfälle vor allem, wenn das Hallentor vor der Ladebrücke geführt wird, erfordern eine längere Lippe.

Hierfür sind die Vorschublängen 1.000 mm und 1.200 mm lieferbar.

Steuerungen

Hydraulische Ladebrücken

Einfache Bedienung

Hörmann Steuerungen sind klar, übersichtlich und eindeutig gestaltet. Eine LED-Leuchte gibt die Betriebsbereitschaft an. Klappkeilladebrücken werden mit nur einem Taster per Dauerdruck bedient. Sobald die Plattform ihren höchsten Stand 

1-Taster-Bedienung bei Vorschubladebrücken

Äußerst komfortabel ist die Bedienung von Vorschubladebrücken, wenn die Ladefläche nicht höher ist als die Rampe:

Die Ladebrücke lässt sich dann einfach mit dem Taster „Vorschub Ausfahren“ in Position bringen. Die Plattform hebt automatisch einige Zentimeter an, bevor der Vorschub ausfährt.

420S

420T

Automatische Rückführung in Ruhestellung

Automatische Rückführung in Ruhestellung

Mit nur einem Impuls wird die Ladebrücke wieder komplett in Ruhestellung gefahren. Diese Ausstattung ist bei Hörmann Ladebrücken serienmäßig. Kombisteuerung 420 Si bzw. 420 Ti. 

Diese Lösung kombiniert die Standard-Ladebrückensteuerung mit der Torbedienung in einem Gehäuse.

  • montagefreundlich
  • kostengünstig
  • kompakt
  • geeignet für den Sektionaltor-Antrieb WA 300 S4 und den Rolltorantrieb WA 300 R S4 mit integrierter Steuerung

420 Si

420 Ti

Industriesteuerungen

Industriesteuerungen

Die Steuerungen für Tore und Ladebrücken zeichnen sich durch ein einheitliches Bedienkonzept mit standardisierten Gehäusegrößen und gleichen Kabelsätzen aus. Boden und Deckel der Steuerungen können mit wenigen Handgriffen entfernt werden. Stanzungen vereinfachen dabei die Kabeldurchfuhr.

420T

Multisteuerungen mit Zusatzfunktionen

Multisteuerungen mit Zusatzfunktionen

Die Steuerung 560 S bzw. 560 T bietet einen besonders großen Leistungsumfang und entscheidende Vorteile für die Montage, Bedienung und Instandhaltung an der Verladestelle:

  • beleuchtete Tastatur für jederzeit optimale Sichtbarkeit der Bedienelemente
  • serienmäßig mit Bluetooth-Empfänger zur u. a. einfachen, zeit- und kostensparenden Inbetriebnahme per BlueControl App
  • Erweiterungsplatine mit Anschlüssen für zahlreiche Zusatzfunktionen wie Signalleuchten, Blitzlicht, Andockunterstützung DAP, abrollbare Plane und bewegbare Anfahrpuffer VBV5
  • 4-fach 7-Segment-Anzeige zur Kommunikation über Positionen, Betriebszustände und Fehlermeldungen
  • Servicemenü mit Wartungs-, Zyklen- und Betriebsstundenzähler, Fehleranalyse sowie Zeitstempel zu Ereignissen
  • HCP-Bus Schnittstelle für intelligentes Zubehör
  • einfache Kommunikation mit Torsteuerungen 545, 560 durch CAN-Bus Schnittstelle ohne zusätzliche Relaisplatinen oder Reedkontakte

Integrierte Bedienung der Torabdichtung
Die Bedienung einer aufblasbaren Torabdichtung oder einer elektrischen Kopfplane ist bereits integriert.

Automatisierte Abläufe über Folgesteuerung Semibetrieb

Bei entsprechender Ausstattung öffnet das Tor automatisch, sobald die Torabdichtung aufgeblasen oder die elektrische Kopfplane nach unten gefahren ist. Wenn die Ladebrücke nach dem Verladevorgang in Ruhestellung gefahren ist, schließt das Tor automatisch und die Torabdichtung schaltet ab bzw. die Kopfplane fährt hoch.

560S

560T

Energiesparfunktion

Bei Aktivierung dieser Funktion begibt sich die Steuerung in Ruhestellung in einen nahezu stromlosen Zustand. 

Energieverbrauch im Energiesparmodus ohne angeschlossenes Zubehör:

  • ca. 2 W/h bei 420 S / 420 T und 420 Si / 420 Ti
  • ca. 3 W/h bei 560 S / 560 T / 560 V

Das bedeutet bis zu 80 % Stromkostenersparnis.

Externe Bedienungen

Externe Bedienungen

Die Bedienung mit Sicht auf den Bewegungsbereich ist eine grundsätzliche Sicherheitsanforderung nach EN 1398. Wenn bei Vorsatzschleusen die Ladebrückensteuerung in der Halle montiert wird, ist der Bewegungsbereich nicht vollständig einsehbar. Bei DOBO-Systemen versperrt die geöffnete LKW-Tür den Blick vom Steuerungsgehäuse auf die Ladebrücke. Externe Steuerungen gewährleisten dagegen den normgerechten und sicheren Betrieb.

DTH-S festverkabelt

für Klappkeilladebrücken in Vorsatzschleusen

DTH-T festverkabelt

für Vorschubladebrücken in Vorsatzschleusen

DTH-T Wendeleitung

für Vorschubladebrücken in DOBO-Situationen

BlueControl

Smarte Einrichtung und Service der Ladebrückensteuerung per App

Laden Sie sich die App im Apple App Store oder Google Play Store herunter.

Vorteile für den Servicetechniker

  • geringerer Zeitaufwand für Einstellarbeiten, insbesondere bei Reihenanlagen
  • geringerer Personalbedarf für Wartung und Störungsfälle
  • deutliche Kommunikation mit dem Betreiber

Vorteile für den Betreiber

  • Kostenersparnis und geringere Ausfallzeiten bei Störungen
  • Kostenfreier Download und Nutzung der bedienfreundlichen App
  • Vor-Ort-Zugriff auf Steuerungsdaten per Bluetooth ohne Onlineverbindung
  • Zeitsparendes Weiterleiten von Steuerungsdaten per E-Mail

BlueControl App – smarte Steuerung und Wartung für Ladebrücken

Die BlueControl App macht die Inbetriebnahme, Wartung und den Service von Ladebrücken mit den Steuerungen 560 S / 560 T / 560 V besonders einfach und komfortabel. Dank des übersichtlichen Klartextmenüs können alle Einstellungen der Ladebrücke schnell und intuitiv vorgenommen werden.

Einfache Konfiguration und flexible Nutzung

Mit der BlueControl App lassen sich Konfigurationen als Vorlage speichern und auf andere Ladebrücken übertragen. Das spart Zeit, insbesondere bei Reihenanlagen oder bei der Umsetzung neuer Logistikprojekte. Die gespeicherten Vorlagen können jederzeit ortsunabhängig wiederverwendet werden.

Effiziente Wartung und Fehlerdiagnose

Für die Prüfung und Wartung bietet die App einen schnellen Überblick über alle Menüeinstellungen. Ereignisse und Fehler werden mit Zeitstempel erfasst, sodass Probleme sofort nachvollziehbar sind. Auch der Wartungszähler kann direkt über das Menü zurückgesetzt werden – inklusive anpassbarer Zeitintervalle für individuelle Anforderungen.

Direkter Störungsbericht an den Service

Im Fall einer Störung ermöglicht die BlueControl App den direkten Versand von Störungsberichten an den Technischen Service. Dadurch entfällt eine zusätzliche Anfahrt zur Diagnose. Betreiber profitieren von schneller, gezielter Unterstützung, kürzeren Ausfallzeiten und geringeren Servicekosten.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Schnelle Inbetriebnahme von Ladebrücken
  • Einfache Konfiguration dank Klartextmenü
  • Vorlagen für Reihenanlagen und Logistikprojekte
  • Übersichtliche Wartung und Fehleranalyse
  • Direkter Support durch Störungsberichte
  • Minimierung von Ausfallzeiten und Kosten

Zuluftsteuerung AC72

Entrauchungskonzepte über Industrietore – Sicherheit durch Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sind ein zentraler Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes und tragen entscheidend zum Personenschutz bei. Im Brandfall öffnen sich Fenster und Oberlichter im Fassaden- und Dachbereich, sodass Rauch- und Brandgase zuverlässig abgeführt werden. Gleichzeitig wird über Zuluftklappen oder Toranlagen Frischluft von unten zugeführt.

Industrietore als Zuluftnachführung mit der AC72

Mit der Zuluftsteuerung AC72 lassen sich auch Industrietore als gesicherte Zuluftnachführung in Entrauchungskonzepte einbinden. Bei Auslösung der Brandmeldeanlage sendet die AC72 innerhalb von nur 60 Sekunden den Impuls zur Toröffnung auf die geforderte Höhe. Damit wird die sichere Entrauchung gewährleistet und gleichzeitig die Einhaltung der relevanten Normen und Richtlinien unterstützt.

Anforderungen an moderne Entrauchungsanlagen

  • Automatische Öffnung innerhalb von 60 Sekunden
  • Überwachter Akkubetrieb für bis zu 72 Stunden bei Netzausfall
  • Leitungsüberwachung zwischen RWA und Steuerung
  • Einhaltung der FVLR-Richtlinie 13 (Nachstromöffnungen)
  • Konformität mit DIN EN 13241 sowie in Anlehnung an DIN EN 12101-2/3 und DIN 18232-9

Kostenvorteile und Effizienz im Gebäudeschutz

Die Einbindung von Industrietoren in Entrauchungskonzepte reduziert Investitions- und Montagekosten, da zusätzliche Lüftungsklappen überflüssig werden. Gleichzeitig profitieren Gebäude von einer verbesserten Wärmedämmung, weil weniger Fassadenöffnungen erforderlich sind.

Schutz- und Sicherheitsziele im Brandfall

Entrauchung über Industrietore mit der AC72 unterstützt zahlreiche Schutzziele:

  • Sichere Nutzung von Flucht- und Rettungswegen
  • Unterstützung der Feuerwehr bei Löscharbeiten
  • Verhinderung unkontrollierter Rauchausbreitung
  • Verzögerung oder Vermeidung eines Flash-Overs
  • Schutz von Sachwerten und Reduzierung von Umweltschäden
  • RWA und Entrauchung im Brandfall

Durch die gezielte Nachführung von Zuluft entsteht eine stabile, raucharme Schicht in Bodennähe. So bleiben Flucht- und Rettungswege im Ernstfall nutzbar und die Selbst- wie auch Fremdrettung wird effektiv unterstützt.

Hydraulische Ladebrücken mit integrierter RFID-Technik

Berührungsloses, zuverlässiges Erfassen der Transportware

Mit den stetig steigenden Anforderungen an einen automatisierten Warenfluss wächst auch der Einsatz von RFID-Technik bei Europaletten. Klassische Lösungen arbeiten oft mit aufwendig installierten Gates rund um das Verladerampentor. Diese Bauweise bringt jedoch Nachteile mit sich: wertvoller Platz wird blockiert, es entstehen Risiken durch Kollisionen mit Flurförderzeugen, und Abschirmeffekte oder Überreichweiten können die Lesegenauigkeit beeinträchtigen.

Die Lösung: Antennen direkt in der Ladebrücke

Der kürzeste Weg ist der zuverlässigste. Statt RFID-Antennen extern zu installieren, werden sie direkt unter der speziell für RFID-Funksignale durchlässig ausgeführten Ladebrücke montiert. Dadurch gelangen die Transponderdaten unmittelbar beim Überfahren der Ladebrücke zum Lesegerät – schnell, präzise und ohne Störungen.

Ihre Vorteile mit integrierter RFID-Technik

  • Zuverlässige Datenübertragung durch minimale Distanz zwischen Transponder und Lesegerät
  • Optimal geschützt: RFID-Lesegeräte sind sicher unter der Ladebrücke montiert und damit vor Anfahrschäden und Stößen geschützt
  • Weniger Verschmutzung durch die geschützte Platzierung im Inneren
  • Stabile IT-Anbindung: kabelgebundene Übertragung an die weiterverarbeitende IT-Station
  • Wirtschaftlich: nur die Ladebrücke wird mit RFID-Technik ausgerüstet, nicht jedes Flurförderzeug wie z. B. der Gabelstapler

Praxisnahe Beratung und Testmöglichkeiten

Für individuelle Anforderungen können reale Verladeversuche mit Ihren Mehrwegladungsträgern und Ladeeinheiten an einer Testrampe durchgeführt werden. Die Beratung sowie die Projektierung erfolgen in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen IT-Logistik-Spezialisten.

Hydraulische Ladebrücken Einbauvariante für die Schweißmontage

Ladebrücken HLS, HLS 2 und HTL 2 als Grubenmodell P 

Für die Betriebssicherheit der Ladebrücke ist der zuverlässige Anschluss an den Baukörper von entscheidender Bedeutung. Ladebrücken HLS sowie HLS 2-P und HTL 2-P als Grubenmodelle werden in eine vorhandene, bereits mit Randwinkeln ausgestattete Betonöffnung gesetzt und angeschweißt. Wichtig ist hierbei:

  • maß- und detailgenaue Ausführung der Grube
  • ausreichende Verankerung des Randwinkels
  • Berücksichtigung aller Kräfte, die in den Baukörper eingeleitet werden können.

Montage

Schweißmontage im vorderen Bereich Randwinkel der Grube Schweißen am vertikalen Randwinkel ist möglich bei: Klappkeilladebrücken HLS 2-P.

Klappkeilladebrücken HLS bei Einbau in eine Grube ohne Unterfahrt.

Verankerte Stahlplatte. Die Montage des Vorderbalkens erfordert eine zusätz liche Stahlplatte im vorderen Bereich der Grube bei: Vorschubladebrücken HTL 2-P.

Klappkeilladebrücken HLS bei Einbau in eine Grube mit Unterfahrt.

Schweißmontage an der Rückseite. Rückseitig sind Ladebrücken standardmäßig mit einem Flachstahl mit Ausfräsungen ausgestattet. Sie geben die exakte Position und Länge der Schweißnaht an. Das macht die Montage besonders einfach. Ein zusätzlicher Vorteil beim Verladen: Durch die versunkene Schweißnaht bleiben die Übergänge flach. Ab 120 kN Nennlast benötigen Ladebrücken aus konstruktiven Gründen ein Winkelprofil und besitzen dadurch eine abweichende Gesamtlänge.

Neue Ladebrücke einsetzen.

Hydraulische Ladebrücken Einbauvariante als Rahmenmodell

Ladebrücken HLS 2 und HTL 2 als Rahmenmodelle FR / B / F

Diese Ausführungen besitzen einen selbsttragenden Rahmen mit einem 3-seitig umlaufenden Randwinkel und geschlossenen Seiten. Je nach Ausführung können sie während der Bauphase eingegossen oder nachträglich verschweißt werden.

Rückansicht Boxmodell B

Rückansicht Rahmenmodell F

Montage

Eingießmontage bei vorgefertigten Betonteilen Beim Hallenbau mit vielen Verladestellen ist die Verwendung von vorgefertigten Betonteilen gängige Praxis. Die Ladebrücken HLS 2 und HTL 2 als Einbaumodell FR können hier sehr einfach während der Bauphase eingebaut werden. Die Anker werden entweder an die dimensionierte Bewehrung oder an Dollen geschweißt, bevor die Ladebrücke eingegossen wird. So entsteht eine durchgängige Betondecke.

Eingießmontage in eine Grube Die Ladebrücken HLS 2 und HTL 2 als FR-Modell eignen sich auch für die Montage in einer Grube, die mit einer Eingießfuge versehen ist.

Eingießmontage mit einer Schalungskonstruktion Bei dieser Einbaumethode werden die Ladebrücken HLS 2 und HTL 2 als Boxmodell B mit einer Eingießbox geliefert. Die Ausführung ist rückseitig komplett geschlossen und seitlich mit Verstärkungsprofilen versehen, damit sich die Seitenplatten beim Eingießen auf voller Höhe nicht verformen.

Nachträgliche Schweißmontage Die Ladebrücken HLS 2 und HTL 2 als Rahmenmodell F sind für die nachträgliche, einfache Schweißmontage vorgesehen. Dies kann eine sinnvolle Alternative sein, z. B. • da noch nicht feststeht, welche Lippenausführung benötigt werden wird • da verhindert werden soll, dass die Ladebrücke während der Bauphase beschädigt wird. In die Grube wird während der Bauphase ein Vorabrahmen eingegossen. Anders als beim Grubenmodell B wird das Rahmenmodell F einfach in die Grube eingehängt und anschließend 3-seitig verschweißt.

Hydraulische Ladebrücken LKW und Kleintransporter an einer Laderampe

Die Ladebrücke HTLV 4 ermöglicht das Be- und Entladen von LKW und Kleintransportern an derselben Rampe – platzsparend und wirtschaftlich. Entscheidend sind Rampenhöhe und Ladebrückenlänge, damit ein geeigneter Neigungswinkel für alle Fahrzeugtypen entsteht. 

  • Mit ihrer 3-teiligen Vorschubtechnik bietet die HTLV 4 flexible Einsatzmöglichkeiten:
  • Für LKW wird die gesamte Vorschubbreite stufenlos ausgefahren.
  • Für Kleintransporter fährt nur das Mittelsegment vor, seitliche Segmente folgen automatisch mit voreingestelltem Abstand.
  • Eine sensorgesteuerte Gewichtskompensation entlastet den Lieferwagen zuverlässig.
  • Die Ladebrücke verfügt über eine Nennlast von 60 kN, im Modus Kleintransporter bis 20 kN nach EN 1398. Dank eigener Ventile in beiden Hubzylindern ist eine gleichmäßige Entlastung auch bei einseitiger Belastung gewährleistet. 

Vorteile der HTLV 4 

  • Be- und Entladung von LKW und Kleintransportern an einer Rampe
  • Stufenloser Vorschub für flexible Anpassung
  • Sicherer Betrieb durch Gewichtskompensation und stabile Auflage
  • Wirtschaftliche Alternative zu separaten Verladestellen

Höhenunterschiede

Wichtig: Vor dem Einsatz sollten die unterschiedlichen Höhenunterschiede von LKW, Wechselbrücken und Kleintransportern berücksichtigt werden. In manchen Fällen bleiben separate Verladestellen die bessere Lösung.

Hydraulische Verladebühne Kombination aus Vorschubladebrücke und Scherenbühne

Mit dem Liftleveller werden auf kleinstem Raum zwei ganz unterschiedliche Funktionen realisiert.

WICHTIG. Personenbeförderung ist auf Scherenbühnen nicht zulässig! Planen Sie einen Personendurchgang in unmittelbarer Nähe.

Funktionen

Einsatz als Ladebrücke Auf Rampenniveau funktioniert der Liftleveller wie eine herkömmliche hydraulische Vorschubladebrücke: Er überbrückt den Abstand und einen eventuellen Höhenunterschied zur LKW-Ladefläche und ermöglicht so einen effizienten Verladevorgang.

Durch die integrierte Scherenbühne ist es möglich, Waren einfach und schnell vom Fahrbahnniveau auf den Hallenboden zu heben oder umgekehrt von der Halle auf Fahrbahnniveau zu senken. Die Funktion als Ladebrücke ist in dieser Situation blockiert.

Waren können vom Fahrbahnniveau auf Hallenniveau gehoben oder abgesenkt werden, was einen flexiblen Einsatz in unterschiedlichen Ladesituationen ermöglicht.

Auch bei Außenanlagen lassen sich Waren mit der Scherenbühne zuverlässig zwischen Fahrbahnniveau und Hallenboden bewegen – unabhängig davon, ob LKW oder kleinere Fahrzeuge an der Rampe stehen.

Längenangaben

Wichtig: Die Grube muss so ausgeführt werden, dass keine Quetsch- und Scherstelle entstehen! Der Bereich unter dem Hubtisch muss unzugänglich sein. Ein Tor vor dem Liftleveller bis auf Fahrbahnniveau oder eine Frontschutzplatte können dies gewährleisten.

DOBO-System Docking before opening

Das DOBO-System (Docking before opening) sorgt für mehr Sicherheit, Effizienz und Hygiene beim Verladen. Der LKW dockt mit geschlossenen Fahrzeugtüren an die Halle an. Erst nach dem Öffnen des Tores werden die Türen im geschützten Innenraum abgestellte – so bleibt die Ware während des gesamten Andockvorgangs zuverlässig geschützt.

Funktionsweise des DOBO-Systems in der Halle

Dank einer speziellen bauseitigen Aussparung im Hallenboden können die Fahrzeugtüren sicher geöffnet und abgestellt werden. In Kombination mit der passenden Ladebrücke HTL 2 ISO DOBO-h (mit 1150 mm langem Vorschub und horizontaler Ruhestellung) ist sowohl der Andockprozess als auch Querverkehr innerhalb der Halle problemlos möglich.

Ausstattung

Zur vollständigen Ausstattung gehören außerdem:

  • Externe Bedienung DTH-T für optimalen Sichtkontakt zur Ladebrücke
  • Aufblasbare Torabdichtung DAS 3 DOBO für maximale Dichtigkeit
  • Sektionaltor SPU F 42 oder SPU 67 Thermo für beste Wärmedämmung
  • Türhalter, die ein Zurückschwenken der Fahrzeugtüren verhindern
  • Anfahrpuffer VBV4 oder VBV5 zum Schutz des Baukörpers
  • Andockunterstützungssystem HDA-Pro oder DAP gegen Beschädigungen an der Aussparung
  • Endlagen-Abfrage Tor-AUF (z. B. Magnetschalter) zur Ladebrückenfreigabe

Vorteile des DOBO-Systems

Vorteile des DOBO-Systems

  • Hygienisches Be- und Entladen, da Türen erst im Halleninneren geöffnet werden
  • Schutz vor Diebstahl, Witterungseinflüssen und Schädlingen
  • Vermeidung von Schäden am Baukörper durch Andockhilfen und Anfahrpuffer
  • Optimierte Sicherheitsstandards für Personal, Fahrzeuge und Waren
  • Verbesserte Energieeffizienz durch hochwertige Torabdichtungen Planung und Sicherheit

DOBO-System in Aktion

Oben Links: Sicher andocken
Die Einfahrhilfen und die Andockunterstützung DAP unterstützen den Fahrer beim zentrierten Andocken.

Oben Rechts: Zuverlässig abdichten 
Sobald der LKW angedockt ist, wird die Torabdichtung DAS 3 aufgeblasen und dichtet das Fahrzeug 3-seitig ab.

Mitte Links: Verladerampentor öffnen
Das Tor kann vollständig geöffnet werden, um in den vorderen Bereich der Vorsatzschleuse zu gelangen.

Mitte Rechts: Anfahrpuffer absenken
Jetzt können die beweglichen Anfahrpuffer VBV4 oder VBV5 abgesenkt und verriegelt werden, um die LKW-Türen zu öffnen.

Unten Links: Fahrzeugtüren öffnen
Die Rampe ist mit einer Aussparung ausgestattet, die den Türen den erforderlichen Spielraum lässt, um vollständig geöffnet zu werden.

Unten Rechts: Ladebrücke ausfahren
Die Vorschubladebrücke mit 500 mm langem Vorschub überbrückt den Abstand zwischen Rampe und Ladeboden und lässt sich zentimetergenau positionieren.

Umsetzung

Bei der Umsetzung eines DOBO-Systems ist es wichtig, den Bewegungsbereich der Fahrzeugtüren in der Planung zu berücksichtigen. Mit der richtigen Kombination aus Ladebrücke, Torabdichtung und Sicherheitssystemen erhalten Sie eine maßgeschneiderte Lösung für Ihr Logistikzentrum.

DOBO-System in der Vorsatzschleuse – sicheres und hygienisches Verladen

Das DOBO-System in der Vorsatzschleuse ermöglicht ein besonders sicheres und hygienisches Andocken von LKW. Der LKW fährt mit geschlossenen Fahrzeugtüren an die Schleuse heran. Erst im geschützten Bereich können die Türen geöffnet und in den vorgesehenen Aussparungen der Laderampe abgestellt werden. So bleibt die Ware während des gesamten Andock- und Verladevorgangs vor Witterung, Schmutz und unbefugtem Zugriff geschützt.

Funktionsweise und Komponenten

Die Laderampe HRT DOBO-s verfügt über Aussparungen für die Fahrzeugtüren sowie eine tiefe Ruhestellung. Mit der externen Bedienung DTH-T behält der Fahrer jederzeit optimalen Sichtkontakt zur Ladebrücke in der Vorsatzschleuse.

Ausstattung

Zur Ausstattung gehören:

  • Vorsatzschleusenaufbau für flexible Integration ins Gebäude
  • Aufblasbare Torabdichtung DAS 3 DOBO oder DAS 3-L DOBO für eine luftdichte Abdichtung
  • Sektionaltor SPU F 42 oder SPU 67 Thermo als energieeffizienter Hallenabschluss
  • Türhalter, die ein Zurückschwenken der Türen verhindern
  • Anfahrpuffer VBV4 oder VBV5 zum Schutz vor Anfahrschäden
  • Andockunterstützungssystem DAP für exaktes und sicheres Andocken
  • Endlagen-Abfrage Tor-AUF für die Ladebrückenfreigabe

Vorteile des DOBO-Systems in der Vorsatzschleuse

Vorteile des DOBO-Systems in der Vorsatzschleuse

  • Hygienisches Be- und Entladen mit geschlossenen Fahrzeugtüren
  • Höchste Sicherheitsstandards für Personal, Fahrzeuge und Waren
  • Schutz vor Witterungseinflüssen, Schmutz und unbefugtem Zugriff
  • Energieeffizienter Betrieb durch hochgedämmte Tore und Abdichtungen
  • Geringere Beschädigungsrisiken dank Anfahrpuffern und Andockhilfe

DOBO-System in der Vorsatzschleuse in Aktion

Oben Links: Sicher andocken
Die Einfahrhilfen und die Andockunterstützung DAP unterstützen den Fahrer beim zentrierten Andocken.

Oben Rechts: Zuverlässig abdichten
Sobald der LKW angedockt ist, wird die Torabdichtung DAS 3 aufgeblasen und dichtet das Fahrzeug 3-seitig ab.

Mitte Links:Verladerampentor öffnen
Das Tor kann vollständig geöffnet werden, um in den vorderen Bereich der Vorsatzschleuse zu gelangen.

Mitte Rechts:Anfahrpuffer absenken
Jetzt können die beweglichen Anfahrpuffer VBV4 oder VBV5 abgesenkt und verriegelt werden, um die LKW-Türen zu öffnen.

Unten Links: Fahrzeugtüren öffnen
Die Rampe ist mit einer Aussparung ausgestattet, die den Türen den erforderlichen Spielraum lässt, um vollständig geöffnet zu werden.

Unten Rechts: Ladebrücke ausfahren
Die Vorschubladebrücke mit 500 mm langem Vorschub überbrückt den Abstand zwischen Rampe und Ladeboden und lässt sich zentimetergenau positionieren.

Planung und Umsetzung

Bei der Planung eines DOBO-Systems in der Vorsatzschleuse sollte der Bewegungsbereich der Fahrzeugtüren unbedingt berücksichtigt werden. Mit der passenden Kombination aus Ladebrücke, Torabdichtung und Sicherheitskomponenten entsteht eine zuverlässige Lösung für moderne Logistikzentren.

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